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Medien & TV Supertalent: Darum schmiert sich Moderator Daniel Hartwich mit Nutella ein
Nachrichten Medien & TV Supertalent: Darum schmiert sich Moderator Daniel Hartwich mit Nutella ein
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22:32 17.11.2018
Die Nutella-Comedy-Performance der "The Chew Crew" hat Moderator Daniel Hartwich sichtlich inspiriert. Quelle: MG RTL D / Morris Mac Matz
Köln

Was ist denn hier los? In der neunten Folge vom „Supertalent“ greift Moderator Daniel Hartwich plötzlich tief ins Nutella-Glas: Eigentlich hat die „Chew Crew“ aus den USA gerade eine Schokoladen-Performance auf der Bühne hingelegt. Doch Dieter Bohlen, Sylvie Meis und Bruce Darnell hat es nicht sonderlich überzeugt. „Ich fand’s weder ästhetisch noch… Ich fand’s auch nicht lustig“, stänkert Dieter. Begeistert von dem ganzen Schmierkram war ganz offensichtlich Daniel Hartwich. Der nimmt gleich den ganzen Nutella-Bottich, der noch auf der Bühne steht, und kippt ihn sich über den Kopf.

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Die beiden Tänzer Michael Mejeh (l.) und Chimeremeze Jamie sorgten beim Publikum für Standing Ovations. Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorow

Das Trio „MejehBlack“ musste früh mit Schicksalschlägen umgehen

Als Trio MejehBlack waren Stefanie und ihre Brüder Jamie (25) und Michael (21) Mejeh bereits in der siebten Staffel von „Das Supertalent“ (2013) zu sehen. Damals mussten die Geschwister nach dem frühen Tod ihrer Mutter (2007) den Tod ihres Vaters verarbeiten, der kurz vor ihrem Auftritt im Halbfinale verstarb: Ein traumatisches Ereignis für die drei, das die Geschwister noch näher zusammenrücken ließ. Auf der Bühne trennten sich ihre Wege allerdings nach dem Supertalent-Halbfinale, denn Stefanie widmete sich der Schauspielerei. Ihre beiden Brüder nahmen 2015 ihre tänzerische Karriere als Duo und unter dem Namen MejehBlack wieder auf. Vom Publikum gibt’s Standing Ovations und auch die Jury ist begeistert.: Drei Mal Ja! „Ihr nehmt uns bei eurem Tanz mit in eure Geschichte, in eure Welt, wir haben die Energy hier gespürt im Herzen. Und darauf kommt es beim Tanzen an: Dass man die Leute berührt, und das habt ihr absolut gemacht“, lobt Sylvie.

Mit Silvia (rechts) Hat die ehemalige Olympionikin Nicoletta Tinti wieder tanzen gelernt. Quelle: MG RTL D / Stefan Gregorow

Nicoletta: Tanzen gibt Hoffnung

Nicoletta Tinti (39) aus Italien begann im Alter von neun Jahren mit der rhythmischen Sportgymnastik und nahm 1996 sogar mit der italienischen Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen in Atlanta teil. Doch 2008 wurde sie eines Morgens mit enormen Schmerzen wach: „Ein eingeklemmter Nerv hat auf mein Rückenmark gedrückt“, erinnert sich Nicoletta. Seit diesem Tag ist die Sportlerin querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Vor knapp vier Jahren stattete Nicoletta ihrer alten Tanzschule einen Besuch ab und lernte dort Silvia Bertoluzza (36) kennen. Die beiden freundeten sich an und beschlossen: Wir wollen zusammen tanzen! Unter hartem Training entwickelten sie einen gemeinsamen Tanzstil, der es auch Nicoletta ermöglicht, ihre Leidenschaft fürs Tanzen wieder zu erleben und auszuleben. „Jetzt ist es so, dass ich Silvia meinen Oberkörper gebe, und sie gibt mir ihre Beine“, erklärt Nicoletta. Auf der Supertalent-Bühne sorgen die Tänzerinnen für große Augen – denn erst nach ihrem Auftritt wird Jury und Publikum bewusst, dass Nicoletta im Rollstuhl sitzt! „Es war harmonisch, auch wenn man am Anfang merkt, irgendwas ist anders und sich fragt: Was kommt da jetzt? Ihr habt das sehr schön gemacht, eine schöne Harmonie“, sagt Dieter ungewöhnlich sanft.

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Er ist wieder da. Stefan Choné aus Braunschweig ist auch in dieser Staffel wieder dabei. Quelle: MG RTL D / Morris Mac Matz

Wiedersehen mit der „Bauchrolle“ aus Braunschweig

Keine Staffel von „Das Supertalent“ ohne den selbsternannten Meister der Unterhaltungskunst: Stefan Choné (63) aus Braunschweig ist wieder da – manchen besser bekannt als der „Die Bauchrolle“. Seit seinem ersten Auftritt vor Dieter Bohlen beim „Supertalent“ von 2009 ist er immer wieder in Castingshows zu sehe. Sein Plan dieses Jahr: Mit Maske schmuggelt er sich als Supertalent-Mitarbeiter „Manuel“ auf die Bühne. Er hofft dieses Jahr noch mehr als sonst auf das Wohlwollen der Jury. Denn nachdem im Januar 2018 sein Haus abgebrannt ist, hat er vor allen Dingen auf das Preisgeld ein Auge geworfen: „Ich brauch die 100.000!“ Doch die Jury lässt sich nicht erweichen: Stefan Choné kommt nicht weiter. Dieter: „Ich hab mich gefreut und gedacht: Dieses Jahr kommt er nicht. Aber jede Glückssträhne ist irgendwann zu Ende.“

Von RND

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