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Medien & TV „Tatort“: Darum läuft am Sonntag nur eine Wiederholung
Nachrichten Medien & TV „Tatort“: Darum läuft am Sonntag nur eine Wiederholung
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11:18 22.03.2019
Schwer verletzt: Kriminalhauptkommissar Ivo Batic (Miroslav Nemec) hat sich mit Schusswunden in eine Industrieruine gerettet. Quelle: Hagen Keller/BR/X Filme/dpa
Berlin

Im Ersten nichts Neues: Statt einer neuen „Tatort“-Folge gibt es am Sonntag nur eine Wiederholung. Der Grund: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft tritt zur EM-Qualifikation auf RTL an. Um Fußballfans vor die Entscheidung Sport gegen Krimi zu stellen, zeigt das Erste lieber eine Wiederholung, heißt es bei der ARD.

Im „Tatort“-Einsatz sind die Münchner Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Die Folge „Der Tod ist unser ganzes Leben“ wurde im April 2017 gezeigt – und ist quasi eine Fortsetzungsgeschichte. Batic und Leitmayr haben bereits in der im Oktober 2016 ausgestrahlten Episode „Die Wahrheit“ einen Mörder gesucht, der ohne irgendwelche Verbindung scheinbar völlig zufällig seine Opfer tötet. Wer sich hier auf den neuesten Stand bringen will, sollte am Freitagabend das Erste einschalten, denn ab 22 Uhr wird diese Geschichte noch einmal wiederholt.

Mehr zum Thema:
Die „Tatort“-Kritik zu „Der Tod ist unser ganzes Leben“

Im „Tatort“ können sich Batic und Leitmayr plötzlich nicht trauen

In „Der Tod ist unser ganzes Leben“ begeben sich Batic und Leitmayr nun wieder auf die Spur des Zufalls-Mörders – und haben Erfolg. Schon zu Beginn können sie den Verdächtigen Thomas Barthold (Gerhard Liebmann), den sie durch Bilder einer Überwachungskamera überführen konnten, festnehmen. Doch die Überführung des Gefangenen wird zur Katastrophe – und die Geschichte zur absoluten Bewährungsprobe für die Freundschaft der beiden Ermittler. Und der Gefangenentransport wird zur Lebensgefahr: Eine vorgetäuschte Panne, ein Toilettengang, ein Schusswechsel und schließlich die Flucht in eine Industrieruine. Batic und Leitmayr werden schwer verletzt, Batic liegt später zwischenzeitlich sogar im Koma. Der Zuschauer erfährt, was bei diesem Gefangenentransport nun passiert ist, durch Rückblenden und Zeitsprünge. Und immer folgt die Frage: War es wirklich so? Wer erzählt hier die richtige Version?

Selbst die alten Kumpels Batic und Leitmayr wissen nicht, ob sie sich gegenseitig trauen können. Das alles führt zu einer handfesten Beziehungskrise zwischen den beiden Ermittlern, die zu den dienstältesten im „Tatort“-Universum gehören. „Was kommt denn jetzt noch?“, heißt es in einer zentralen Szene des Films, in der Leitmayr versucht, die Wahrheit aus seinem Kollegen herauszubekommen. „Keine Frau, kein Leben, nur Leichen. Der Tod ist unser ganzes Leben.“ Das Schicksal der „Tatort“-Kommissare wird zum Filmtitel.

„Der Tod ist unser ganzes Leben“ hatte eher schwache Quote

Mit im Schnitt 7,27 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 24,1 Prozent erreichte „Der Tod ist unser ganzes Leben“ im April 2017 eher schwächere Werte für einen „Tatort“. Beim ersten Film „Die Wahrheit“ im Oktober 2016 waren es 9,52 Millionen (26,0 Prozent).

Seit 1991 ist das Duo für den „Tatort“ des Bayerischen Rundfunks (BR) im Einsatz, länger dabei ist nur Ulrike Folkerts als Lena Odenthal (Südwestrundfunk), deren erster „Tatort“ 1989 lief.

Von RND/goe/dpa

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