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Medien & TV The Masked Singer: Das sagt Heinz Hoenig zu seiner Enttarnung als Kakadu
Nachrichten Medien & TV The Masked Singer: Das sagt Heinz Hoenig zu seiner Enttarnung als Kakadu
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13:24 12.07.2019
Schauspieler Heinz Hoenig wurde in der Rateshow „The Masked Singer“ als Kakadu enttarnt. Quelle: Henning Kaiser/dpa
Köln

In der dritten Ausgabe von „The Masked Singer“ (ProSieben) wurde Schauspieler Heinz Hoenig als Kakadu enttarnt. Mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sprach er über seine turbulenten Wochen bei der verrückten Musik-Rateshow.

Sind Sie froh, dass der Kakadu seine Freiheit zurückerlangt hat oder finden Sie es schade, dass Sie rausgewählt wurden?

Das gehört mit dazu. Wenn einer so eine Figur spielt, dann muss er damit rechnen, dass er gleich beim ersten Mal wieder rausgefeuert wird. Gerade bei dieser Sendung hat es nichts damit zu tun, ob man gut oder schlecht war. So viel Schneid muss man haben, dass das einem egal ist.

Ruth Moschner vom Rateteam hat ja richtig getippt, dass Sie der Kakadu sind…

Ich war mal in einer Kochshow, die sie moderiert hat. Aber das habe ich gestern erst später erfahren. Und dann habe ich zu ihr gesagt: „Hast Du gut gemacht!“ Da ist es völlig verdient, dass sie dann aufdeckt, wer hinter dem Kakadu steckt.

Wie schwer sind Ihnen die letzten Wochen gefallen?

Ich mache den Job ja nicht seit vorgestern. Man hat da so seine Regeln, die man einhalten muss. Und man muss sich selber Respekt in die Schuhe blasen, damit man auch dabei bleibt. Dann muss man üben und lernen. Und nachher muss man in diesem Kostüm Luft kriegen können. Manchmal war das ziemlich happig, aber ich hatte einen Assistenten, der mir dann Luft reingewedelt hat. Wenn es überhaupt nicht gegangen wäre, hätte ich auch unterbrochen. Luft braucht man ja zum Leben. (lacht)

Hatten Sie heute morgen auf Ihrem Handy eine Glückwunsch-SMS von Jürgen von der Lippe?

Ich habe noch gar nicht geguckt. Wenn ich ihn das nächste Mal sehe, werden wir uns in die Arme fallen. Der Jürgen ist ein anständiger Mensch. Der ist bei jeder Party von mir herzlich Willkommen. Oder wenn ich mal wieder ein gutes Gulasch mache, lade ich ihn auch gerne ein. (lacht)

In den Indizien hat man den Kakadu immer wieder mit einer Blockflöte gesehen. Was steckt dahinter?

Ich habe keine Ahnung. Mit einer Blockflöte habe ich wirklich nichts zu tun. Auch früher in der Schule haben die Mädchen Blockflöte gespielt und wir Jungs sind abgehauen, weil das nichts für uns war.

Haben Sie einen Tipp, wer ins Finale kommt?

Da bin ich komplett überfragt. Das ist ja das grandiose an der Sendung. Keiner weiß, wer der andere ist.

Wird man von Ihnen bald wieder etwas Musikalisches hören?

Ich habe jetzt zwei Songs geschrieben, die ich teilweise erträumt habe. Wenn die dann fertig sind, kann ich darüber reden. Für mich ist jetzt ein neues Zeitalter angebrochen, ich habe geheiratet, ich habe eine tolle Frau und wir werden uns künftig noch mehr um meine Organisation „Heinz der Stier“ kümmern. Da kümmern wir uns um psychisch traumatisierte Kinder. Ich spiele ja auch sehr gerne mit Kindern, damit die für ein paar Stunden ihr beklopptes Handy weglegen. Das kollabiert gerade so mit den Handys. Das wissen die gar nicht. Und wir Erwachsenen sind selber teilweise so bescheuert und kaufen denen noch mehr Mist dazu. Dabei übersehen wir, dass viel zu viele Informationen auch verblöden können. Auch gegen diese ganzen Mobbingsachen an Schulen haben wir ein Stück, das meine Frau Annika und ich entwickeln. Das wird einen Mehrwert haben. Nach meinen zehn Jahren, die ich schon mit Kindern arbeite, kann ich sagen, dass ich diese Arbeit wichtig finde und sie auch Spaß macht. Wen interessiert, was wir so alles machen, kann auch mal unter www.scheune86.de nachschauen. Denn man hat ja immer die Wahl: Entweder schmeißt man seine Kohle dem Fiskus auf die Füße oder du gibst es uns für gemeinnützige Sachen, bekommst dafür eine Spendenquittung und kannst es bei der Steuer einreichen. (lacht)

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Von Thomas Kielhorn/RND

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