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Medien & TV „The Masked Singer“-Moderator Matthias Opdenhövel: „Ich singe nur unter der Dusche“
Nachrichten Medien & TV „The Masked Singer“-Moderator Matthias Opdenhövel: „Ich singe nur unter der Dusche“
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09:46 04.07.2019
Unter Maskierten: Der Moderator Matthias Opdenhövel steht zwischen Schmetterling und Astronaut – doch wer verbirgt sich hinter den Kostümen? Quelle: ProSieben/Willi Weber
Köln

Welcher Promi steckt hinter der Maske? Diese Frage stellen sich die Zuschauer und das Rateteam der neuen ProSieben-Show „The Masked Singer“ seit dem Start der Show am 27. Juni 2019. Der Moderator Matthias Opdenhövel kann diese Frage beantworten – macht es aber nicht.

Sie sind als Moderator auf der Bühne von „The Masked Singer“ der einzige, der nicht im Kostüm steckt. Hätten Sie sich eigentlich gerne verkleidet?

Ich verkleide mich nicht mehr so häufig wie früher. Aber ich wohne seit 20 Jahren in Köln – und feiere deswegen auch Karneval. Zu Hause habe ich in Verkleidungsdingen deshalb so ein Rundum-Sorglos-Paket.

Haben Sie ein Lieblingskostüm?

Die Dusche. Die ist auch ganz einfach. Man muss sich einfach einen Duschvorhang und eine Handbrause besorgen und umhängen. Funktioniert ziemlich gut. Und es ist günstig und schnell gemacht.

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Sie sind eine von acht Personen, die alle Identitäten der Promis unter den Kostümen kennen. Welche Strafe droht Ihnen, sollten Sie doch aus Versehen einen Namen fallen lassen?

Wahrscheinlich lebenslang in Sibirien (lacht). Aber mir rutschen keine Namen raus, ich vergessen manchmal beim Anblick der Kostüme selbst, wer da drunter steckt. Ich spreche sie mit dem Namen, wie Monster oder Grashüpfer an, wie wir sie alle kennen.

Gibt es eine Demaskierung, auf die Sie sich besonders freuen?

Sie wollen einen Namen, oder? Den kriegen Sie von mir nicht. Es gibt welche, bei denen ich niemals gedacht hätte, dass sie mitmachen würden. Die Prominenten kommen alle aus völlig unterschiedlichen Bereichen. Manche sind sogar jenseits der 40. Ich freue mich eigentlich auf alle.

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Wenn ganz Deutschland nun rätselt, wer unter den Kostümen steckt, treten Gesang und Musikauswahl doch eigentlich völlig in den Hintergrund.

Das sehe ich nicht so. Die Stimme beim Gesang ist ja das einzige, an dem man die Personen vielleicht noch erkennen kann. Allein durch die Stimme kann man es schaffen, das Puzzle zusammenzubauen. Und das ist ja das Spannende an der Show: Selbst wenn man den Namen des Promis schnell weiß, gibt es keinen Beleg, so lange er die Maske trägt. Man weiß es erst, wenn er rausgewählt worden ist und die Maske abnimmt.

Wurden Sie eigentlich auch als Sänger angefragt?

Gottseidank nicht. Ich singe nur unter der Dusche.

Aber ist das nicht genau der Charme, dass auch keine professionellen Sänger unter den Kandidaten sind?

Schon, aber ich bin auch leicht klaustrophobisch. Ich war auch noch nie der Obi-Biber oder irgendein Sport-Maskottchen.

Sie sind dem TV-Publikum als „Sportschau“-Moderator im Ersten bekannt. Warum jetzt der Ausflug in die Unterhaltungsbranche?

Unterhaltungsshows sind spannend und abwechslungsreich. Das ist einfach etwas anderes als die „Sportschau“. So eine Unterhaltungsshow hat es in Deutschland noch nie gegeben. Sie polarisiert. Und das ist auch gut so.

In der amerikanischen Version von „The Masked Singer“ sieht man den Moderator ausflippen und schreien – in so einer Rolle kann man Sie sich schwer vorstellen. Wie sorgen Sie dafür, dass die Euphorie trotzdem beim Publikum ankommt?

In den USA wurde anders als bei uns keine Live-Sendung übertragen, da kann im Nachhinein beispielsweise beim Schnitt viel dran gearbeitet werden. Die Begeisterung beim Publikum ist dennoch auch hier möglich. Trotzdem werde ich so moderieren, wie ich immer moderiere – ohne schreien. Ich bin ja nicht Nicole Scherzinger, die dort im Rate-Panel saß.

Wenn sich jetzt nach den ersten Folgen zeigen sollte, dass der Funken nicht überspringt und die Zuschauer einfach nicht miträtseln wollen, gibt es dann noch einen Plan B?

Die Show ist mit sechs Folgen geplant. Die werden wir auch senden.

Von RND/Geraldine Oetken

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