Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Medien & TV Xperia 1: Sony setzt auf Hollywood-Technologie
Nachrichten Medien & TV Xperia 1: Sony setzt auf Hollywood-Technologie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:53 25.02.2019
Das neue Smartphone Xperia 1: Kameratechnologie als Kaufanreiz. Quelle: Andrej Sokolow/dpa
Anzeige
Barcelona

Sony setzt auf Technologie aus den Hollywood-Studios des Konzerns, um das Ruder in seinem seit langem schwächelnden Smartphone-Geschäft herumzureißen. Das neue Flaggschiff-Modell Xperia 1 soll dadurch bei der Aufnahme von Videos unter anderem eine besonders authentisch die Farben erfassen und eine verbesserte Bildstabilisierung bieten. Zum Ansehen der Videos bietet das Telefon einen OLED-Bildschirm mit hoher 4K-Auflösung. Ziel sei es, eine „unschlagbare Leistung“ zu bieten, sagte der Chef von Sonys Mobilfunk-Sparte, Mitsuya Kishida, am Montag auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

Sony ist stark bei Digitalkameras, aber die Absätze sinken

Sony hat Kaufanreize für seine Smartphones dringend nötig. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft war der Geräteabsatz des Konzerns noch einmal zurückgegangen. Sony kam nur noch auf 1,8 Millionen verkaufte Smartphones. Zum Vergleich: Beim Marktführern Samsung waren es um die 70 Millionen. Sony geht jetzt für das gesamte bis Ende März laufende Geschäftsjahr lediglich von 6,5 Millionen verkauften Smartphones aus. Im Geschäftsjahr davor konnte der Konzern noch 13,5 Millionen Telefone loswerden.

Anzeige

Mit einem Preis von 949 Euro spielt das Xperia 1 im oberen Preissegment mit. Sony stellte in Barcelona aber auch mehrere günstigere Smartphone-Modelle vor.

Lesen Sie hier:
5G-Smartphones: Lohnen sie sich für Käufer?

Sony ist allerdings stark bei Digitalkameras sowie Sensoren dafür – und verlässt sich bei seinen Hollywood-Studios stark auf eigene Technik. Im Smartphone-Geschäft konnte der Konzern jedoch trotz aller Versuche bisher nicht davon profitieren, während chinesische Anbieter wie Huawei, Oppo und Vivo immer größer wurden.

Von RND/dpa