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Medien „Wer wird Millionär“: Nach Verwechslungspanne spricht jetzt die „falsche Kandidatin“
Nachrichten Medien „Wer wird Millionär“: Nach Verwechslungspanne spricht jetzt die „falsche Kandidatin“
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09:21 22.05.2019
Tina Graupner hatte das Gefühl, dass Günther Jauch wirklich sie gemeint hat. Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa
Köln

Die Aufregung war am Montagabend groß: Günther Jauch verkündet bei „Wer wird Millionär“ die Gewinnerin der Kandidatenrunde – und die falsche Kandidatin kommt auf die Bühne, Tina Graupner. Die ersten Tränen waren noch aus Freude über die Auswahl, danach kullerten sie über die Enttäuschung der Verwechselung. Denn um ein paar Zehntelsekunden war ihre Konkurrentin Daria Patricia Tahmasebi Dezfouli schneller – und sie stellte sich den Quizfragen von Günther Jauch.

Jetzt hat sich Tina Graupner zu Wort gemeldet. „Für mich ist eine Welt zusammengebrochen und ich konnte es in dem Moment nicht fassen. Für mich war völlig klar, dass Günther Jauch mich meinte. Er hat in meine Richtung gestikuliert und mich angeschaut. Das wurde leider rausgeschnitten“, so die Fitnesstrainerin gegenüber den „Bild“-Zeitung. Der Sender RTL findet, dass es gar keine Undeutlichkeiten bei der Kandidatenauswahl gab. Der richtige Name sei in der Anmoderation genannt und in der Grafik angezeigt worden.

Tina Graupner fühlt sich falsch dargestellt

Doch Graupner gibt sich gelassen. Ihr sei der Auftritt bei „Wer wird Millionär“ überhaupt nicht peinlich. Doch sie fühlt sich missverstanden: „Ich habe keinen Fehler gemacht. Allerdings fühle ich mich als Person falsch dargestellt. Es war sicher keine Absicht, aber in der Produktion ist etwas falsch gelaufen. Ich möchte RTL aber keine Vorwürfe machen. Es ist einfach blöd gelaufen.“

Die Fitnesstrainerin würde sogar noch einmal bei „Wer wird Millionär“ teilnehmen – sechsmal habe sie sich schon dort beworben. Aber es ginge ihr nicht ums Geld. Sie habe Spaß am Fernsehen. „Eine Million muss es nicht sein, 64.000 Euro würden schon reichen.“

Ihre Konkurrentin Daria Patricia Tahmasebi Dezfouli nahm am Montagabend 4000 Euro mit nach Hause – von dem Geld möchte die Zahnmedizin-Studentin aus Kiel reisen gehen.

Von RND/goe

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