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Panorama Abgeordneter pupst – Parlamentsdebatte in Kenia unterbrochen
Nachrichten Panorama Abgeordneter pupst – Parlamentsdebatte in Kenia unterbrochen
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20:07 09.08.2019
Eigentlich ging es in der Debatte in Homa Bay am Victoriasee um weitere Marktstände. Quelle: epa Stephen Morrison
Nairobi

Die Mittagspause ist gerade vorbei, die Abgeordneten debattieren wieder erhitzt, doch plötzlich wird die Diskussion unterbrochen. Denn es stinkt im Regional-Parlament der kenianischen Stadt Homa Bay am Victoriasee. Es stinkt gewaltig. So dolle, dass der Sitzungsleiter sagt, die Runde müsse abgebrochen werden. Das berichtet die kenianische Zeitung „The Nation“.

Es war ein ohnehin sehr heißer Nachmittag und die Luft in dem Parlamentsgebäude im Westen des Landes stand – perfekte Bedingungen für den Gestank, sich auszubreiten. Unterstützt wurde die stinkende Luft noch dadurch, dass viele Parlamentarier sich selbst mit Papier Luft zufecherten und den Pups-Geruch damit verbreiteten.

Sitzungsleiter schickt Abgeordnete auf Suche nach Lufterfrischer

Während ein Abgeordneter über den fehlenden Platz für Hütten auf dem lokalen Wochenmarkt referierte, begann eine Gruppe Männer im Plenum zu streiten und mit dem Finger aufeinander zu zeigen. Ein Abgeordneter stand schließlich auf: „Herr Sitzungsleiter, einer von uns hat die Luft verpestet und ich weiß genau, wer“, sagte er und deutete auf den mutmaßlichen Mann mit Blähungen. Der allerdings wies die Vorwürfe zurück.

Es half alles nichts, denn der Gestank war offenbar so enorm, dass der Sitzungsleiter eine Pause anordnete – und Lufterfrischer orderte. „Bringt uns egal was, ob Vanille- oder Erdbeer-Duft, nehmt, was ihr finden könnt“, zitiert die Zeitung „Nairobi News“ den Sitzungsleiter. Bis allerdings endlich Lufterfrischer gefunden waren, war der Pups längst abgezogen – und die Debatte konnte weitergehen.

Wer der Übeltäter war, konnte nicht geklärt werden.

RND/msk

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