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Panorama BASF-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr auf Bewährung
Nachrichten Panorama BASF-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr auf Bewährung
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14:36 21.08.2019
Prozess um das BASF-Explosionsunglück: Staatsanwaltschaft fordert ein Jahr auf Bewährung. Quelle: Einsatzreport Südhessen/dpa
Frankenthal

Im Prozess um die Gasexplosion auf dem Gelände des Chemieunternehmens BASF in Ludwigshafen hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von einem Jahr gefordert. Diese könne zur Bewährung ausgesetzt werden, sagte Oberstaatsanwalt Dieter Zehe am Mittwoch in seinem Plädoyer vor dem Frankenthaler Landgericht. Das Unglück sei auf "Augenblicksversagen" des Angeklagten zurückzuführen. Bei der Explosion im Oktober 2016 kamen vier Mitarbeiter der Werkfeuerwehr und ein Matrose eines Tankmotorschiffs ums Leben. 44 Menschen wurden verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem heute 63 Jahre alten Mann vor, bei Schweißarbeiten eine falsche Leitung angeschnitten zu haben. Dies habe das Unglück auf dem Werksareal in Ludwigshafen verursacht. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung sowie Körperverletzung und fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion. Der Prozess gegen den Mann läuft seit Anfang Februar.

RND/dpa

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