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Panorama Befreit: Puma-Baby in Wohnung als Haustier gehalten
Nachrichten Panorama Befreit: Puma-Baby in Wohnung als Haustier gehalten
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13:58 04.02.2019
Der drei Monate alte Puma Tikam wurde aus einer Wohnung geholt, in der er als Haustier gehalten wurde. Quelle: FOUR PAWS
Lahr

Kurz vor Weihnachten wurde in Lahr im Schwarzwald ein junger Puma beschlagnahmt: Die Raubkatze lebte als Haustier in einer Mietwohnung. Die Wohnungseigentümerin soll die Behörden auf das illegale Haustier ihres Mieters aufmerksam gemacht haben.

„Der Halter war mit dem Tier mehrmals draußen, hat den jungen Puma wohl auch an der Leine durch den Stadtpark geführt“, so Zootierarzt Martin Straube vom Veterinäramt zur „Badischen Zeitung“. Straube holte „Tikam“, wie der drei Monate alte Puma heißt, aus der Wohnung. Widerstand hätte der Besitzer nicht geleistet. „Sonst hätten wir ihm das Tier wegnehmen müssen“, so Straube zur „Badischen Zeitung“.

Pumawelpe Tikam

⚠️Pumawelpe in Wohnung gehalten ❗: Ende letzten Jahres haben deutsche Behörden einen männlichen Pumawelpen in einer Privatwohnung entdeckt und beschlagnahmt. Das exotische Haustier wurde legal in Tschechien erworben, aber illegal nach Deutschland geschmuggelt. Ein VIER PFOTEN Team hat den Welpen namens Tikam in ihre Obhut genommen und wird ihn – nach seinem Quarantäne-Aufenthalt – in ihrer Großkatzenstation Tierart unterbringen. Tikams trauriger Fall ist ein weiteres Beispiel für den ausufernden legalen Handel mit Tigern und anderen Katzenarten in Europa. Den damit verbundenen illegalen Aktivitäten, wollen wir ein Ende setzen. Bitte unterschreibt und teilt unsere #Petition ➡️ bit.ly/tigerhandel-stoppen

Gepostet von VIER PFOTEN am Mittwoch, 30. Januar 2019

Baby-Puma wurde illegal nach Deutschland gebracht

Wie die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ mitteilt, wurde das nur wenige Monate alte Pumamännchen bei einem tschechischen Züchter für 2300 Euro erworben und im Auto nach Deutschland gebracht – ohne Haltungsgenehmigung, Einfuhr- und Ausfuhrpapiere zwischen Tschechien und Deutschland und mit vertauschten Impf- und Herkunftsnachweisen.

„Die Haltung eines Pumas in einer kleinen Wohnung ist nicht nur Tierquälerei, sondern auch gefährlich für Besitzer und Nachbarn. Was jetzt noch klein und niedlich aussieht, entwickelt sich später mal zu einem bis zu 100 Kilo schweren Raubtier“, so Florian Eiserlo, Betriebsleiter der Vier Pfoten Großkatzenstation Tierart.

Da der junge Puma nicht einmal gegen Tollwut geimpft war, kam er zunächst in Quarantäne. Am Samstag durfte Tikam dann endlich sein neues, artgerechtes Zuhause beziehen.

Von RND/mat

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