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Panorama Bretagne droht Umweltkatastrophe
Nachrichten Panorama Bretagne droht Umweltkatastrophe
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17:07 12.03.2019
Von Frank Behling
In der Biskaya ist die brennende „Grande America“ gesunken. Jetzt droht der französischen Küste eine Umweltkatastrophe. An Bord sind nicht nur viele Container und Autos, sondern auch tausende Tonnen Schweröl und Dieselkraftstoff. Quelle: Frank Behling
Brest

Die "Grande America" war auf dem Weg von Hamburg nach Marokko, als am Sonntag an Bord ein Brand ausbrach. Die Besatzung bekam die Flammen jedoch nicht unter Kontrolle. Eine britische Fregatte rettete in der Nacht zum Montag 26 Seeleute und einen Passagier aus einem Rettungsboot.

Schiff sank auf 4600 Meter

Das vollbeladene Schiff trieb danach in der Biskaya in Richtung französischer Küste. Wie die französische Küstenwache mitteilte, verschlechterte sich am Dienstag das Wetter. Das Feuer breitete sich an Bord über das gesamte Schiff aus. Gleichzeitig nahm auch die Schlagseite zu. 

Dann kam die Hiobsbotschaft: "Um 15.26 Uhr sank das italienische Schiff 'Grande America'. Es liegt auf 4600 Metern Tiefe, etwa 180 Seemeilen westlich der französischen Küste", teilte die französische Küstenwache mit.

Wrackteile an der Untergangsstelle

Zuvor waren mehrere Container von dem brennenden Schiff ins Meer gestürzt. An der Untergangsstelle treiben in der aufgewühlten See außerdem Wrackteile. Eine Fregatte der französischen Marine und ein Notfallschlepper sind am Unglücksort und beobachten das Ausmaß der Verschmutzung.

Die 1997 in Italien gebaute "Grande America" fuhr für die italienische Reederei Grimaldi. Das Schiff transportierte im Liniendienst Container, Lastwagen und Autos von Nordeuropa nach Afrika. Die Reederei äußerte sich zum Unglück bislang nicht.

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