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Panorama Disney spendet fünf Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Notre-Dame
Nachrichten Panorama Disney spendet fünf Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Notre-Dame
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16:09 18.04.2019
Eine Szene aus dem Disney-Film „Der Glöckner von Notre-Dame“. picture alliance / United Archives/IFTN
Paris

Durch den Zeichentrick-Klassiker „Der Glöckner von Notre-Dame“ aus dem Hause Disney wurde die weltberühmte Kathedrale für viele Mädchen und Jungen ein Teil ihrer Kindheit. Nach dem verheerenden Feuer kündigte das Filmstudio an, sich am Wiederaufbau der Kathedrale finanziell zu beteiligen.

„Notre-Dame ist ein Leuchtturm der Hoffnung und Schönheit, der das Herz von Paris und die Seele Frankreichs seit Jahrhunderten prägt“, sagte Disney-Chef Bob Iger laut einem Bericht des Internetportals „The Wrap“. „Die Walt Disney Company steht unseren Freunden und Nachbarn bei und wir bietet unsere herzliche Unterstützung sowie eine Spende in Höhe von fünf Millionen Dollar für den Wiederaufbau dieses unersetzlichen Meisterwerks an.“

Französische Milliardäre spendeten Hunderte Millionen Euro

Mit der Spende steht Disney bei weitem nicht alleine da – der Wiederaufbau der schwer beschädigten Kathedrale Notre-Dame wird von einer riesigen Spendenwelle im Milliarden-Bereich getragen. Mehrere französische Milliardärsfamilien hatten kurz nach dem Brand Spenden über Hunderte Millionen Euro versprochen – darunter die Familien Arnault, Bettencourt und Pinault. Die Gesamtspendensumme hatte bereits am Mittwoch eine Milliarde Euro überschritten.

Mehr zum Thema: Kommentar – Die Notre-Dame im Dorf lassen

Auch in Deutschland ist die Spendenbereitschaft groß – doch nicht jeder sieht die Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung für den Wiederaufbau von Notre-Dame nur positiv: Natascha Ochsenknecht trat bei Instagram eine hitzige Diskussion los. Die 54-Jährige postete ein Foto der brennenden Kathedrale, dazu schrieb sie mit Blick auf die gewaltigen Spendensummen: „Auf der Welt verhungern Menschen, weil kein Geld da ist. Kulturgut muss geschützt und unterstützt werden, keine Frage, aber Menschen sollten an erster Stelle stehen!“

Von RND/seb

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