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Panorama 19 Verletzte bei Großbrand in Bremer Altenheim
Nachrichten Panorama 19 Verletzte bei Großbrand in Bremer Altenheim
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22:43 18.06.2019
Feuer in Altenheim in Bremen: 96 Menschen mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Quelle: Carmen Jaspersen/dpa
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Bremen

Ein Brand in einem Altenheim in Bremen hat am Dienstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter auch zwei Feuerwehrleute. Die Verletzten erlitten nach ersten Informationen leichte oder mittelschwere Rauchgasvergiftungen sowie Kreislaufprobleme. Über die genaue Zahl gab es am Abend unterschiedliche Angaben. Ein Feuerwehr-Sprecher bestätigte 19 Verletzte.

Einige der Verletzten erlitten Rauchgasvergiftungen, einer hatte Kreislaufprobleme. Andere Bewohner hätten ihre Tabletten nicht nehmen können und seien deswegen behandelt worden, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Auch bei zwei Feuerwehrleuten und einem Polizisten bestehe der Verdacht auf Rauchgasvergiftungen. Alle Betroffenen seien vom Rettungsdienst behandelt und ins Krankenhaus gebracht worden.

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Großeinsatz für die Feuerwehr in Bremen: In einem Altenheim im Stadtteil Huchting ist am Dienstag ein Feuer ausgebrochen.

In dem Altenheim leben rund 170 Bewohner. 96 von ihnen waren zum Zeitpunkt des Feuers im Gebäude und wurden in Sicherheit gebracht. Viele der Heimbewohner hätten nicht laufen können oder seien bettlägerig gewesen, sodass sie über mehrere Etagen getragen werden mussten.

Dach brennt auf 200 Metern Breite

Das Feuer war am Nachmittag in einem mehrgeschossigen, zweiteiligen Gebäudekomplex ausgebrochen. „Das Dach stand auf der gesamten Breite von 200 Metern in Flammen“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Bremen am frühen Abend. Die etwa 180 Feuerwehrleute hatten den Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle. Am späten Dienstagabend war das Feuer weitgehend gelöscht. Der Dachstuhl des Gebäudes wurde dabei komplett zerstört.

Für die Nacht sollten die Geretteten in anderen Gebäuden des Heims oder anderen Pflegeeinrichtungen untergebracht werden.

Von RND/frs

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