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Panorama Grausame Details: Dresdner Forscherin vor ihrem Tod auf Kreta vergewaltigt
Nachrichten Panorama Grausame Details: Dresdner Forscherin vor ihrem Tod auf Kreta vergewaltigt
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16:13 16.07.2019
Die getötete Forscherin Suzanne Eaton.
Die getötete Forscherin Suzanne Eaton. Quelle: Biotechnologisches Zentrum der TU Dresden/dpa
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Zwei Wochen nach dem Tod der Dresdener Forscherin Suzanne Eaton hat die Polizei Details des Verbrechens bekannt gegeben. Der mutmaßliche Täter, ein 27-jähriger Bauer, soll die Forscherin angefahren und dann vergewaltigt haben. Danach warf er sie in eine Höhle. Dort fand die Polizei sie tot und mit Verletzungen am Körper, im Gesicht und an den Armen. Am Montag hatte der Einheimische auf Kreta die Tat gestanden.

Der mutmaßliche Täter – Sohn eines Priesters, verheiratet, zwei Kinder – habe zugegeben, die Biologin mit seinem Wagen zweimal angefahren zu haben. Das Opfer wurde dabei verletzt. „Ich musste das machen“, soll der Mann der Polizei gesagt haben. In seinem Leben laufe nichts gut. Der 27-Jährige habe die Frau dann vergewaltigt und die Leiche in einen Schacht geworfen, der während des Zweiten Weltkriegs als Bunker benutzt worden sei.

Genaue Todesursache steht noch nicht fest

Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen laufen noch, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag weiter mitteilte. Dabei soll geklärt werden, ob der Täter Eaton selbst erstickte oder ob sie wegen ihrer Rippenbrüche nicht atmen konnte und daran starb. Auf die Spur des mutmaßlichen Täters sei die Polizei durch Aufnahmen einer Überwachungskamera, eine Handy-Ortung und Reifenspuren gekommen.

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Von RND/lzi/dpa