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Panorama Großer Belt: Opferzahl nach Zugunglück steigt an
Nachrichten Panorama Großer Belt: Opferzahl nach Zugunglück steigt an
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10:13 03.01.2019
An den Folgen des Zugunglücks auf dem Großen Belt (Storebælt) sind mittlerweile acht Menschen gestorben. Quelle: Michael Bager/Ritzau Scanpix /AP
Kopenhagen

Bei dem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind zwei Menschen mehr ums Leben gekommen als ursprünglich gedacht. Nächtliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass sich zwei weitere Tote in dem Unfallzug befanden, sagte Polizeisprecher Arne Gram am Donnerstagmorgen in Odense. Unter den Todesopfern seien fünf Frauen und drei Männer, aber keine Kinder. Es sei weiter zu früh, eine Unglücksursache zu benennen.

Das Wetter mit viel Wind und die schweren Schäden am Zug hätten die Ermittlungen deutlich erschwert, sagte Gram. Wegen der Schäden sei es äußerst schwierig gewesen, in alle Ecken des Zuges zu gelangen. Polizeichef Lars Bræmhøj ergänzte, dass sich die Todesopfer in erster Linie im ersten Waggon des Zuges befunden hätten. Die Polizei ist sich nun sicher, dass niemand mehr im Zug ist.

Das Zugunglück hatte sich am Mittwochmorgen auf der Storebælt-Brücke ereignet. Die Polizei hatte bislang von sechs Toten und 16 Verletzten gesprochen.

Bereits damit hatte es sich um das schwerste Zugunglück auf dänischen Gleisen seit 1988 gehandelt. Von den Verletzten schwebte niemand in Lebensgefahr. Wie das Universitätskrankenhaus von Odense nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau mitteilte, konnten 14 der 16 Verletzten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

Unfallumstände sind unklar

Die zuständige Unfallkommission geht davon, dass ein leerer Lastwagenanhänger das Unglück ausgelöst hat. Er hat vermutlich einen entgegenkommenden Personenzug frontal oder seitlich gerammt. Der genaue Unfallhergang ist nicht bekannt.

Von RND/dpa