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Panorama Herz für Tiere: Rapper Snoop Dogg will ausgesetzten Hund Snoop retten
Nachrichten Panorama Herz für Tiere: Rapper Snoop Dogg will ausgesetzten Hund Snoop retten
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15:24 03.01.2019
Rapper Snoop Dogg hat angeboten, den in England ausgesetzten Hund Snoop bei sich aufzunehmen. Quelle: dpa
Stoke-on-Trent

Ein herzzerreißendes Video auf Twitter machte Snoop berühmt: Kurz vor Weihnachten wurde der junge Staffordshire Terrier von seinem Besitzer in der englischen Stadt Stoke-on-Trent ausgesetzt. Eine Überwachungskamera filmte die Szene, die Tierschutzorganisation „RSPCA“ stellte sie ins Netz und erhoffte sich so Hinweise auf den Mann. Doch was dann passierte, damit hatten sie wohl nicht gerechnet.

Auf dem Video sieht man, wie ein Mann aus seinem Wagen steigt, ein Hundekörbchen unter eine Laterne wirft und zurück in sein Auto rennt. Ein weißer Staffordshire, der von der Organisation Snoop genannt wird, folgt ihm, rennt aufgeregt um das geparkte Auto herum. Immer wieder springt Snoop an der Beifahrertür hoch, umkreist das Auto mit seinem Herrchen darin – doch der Mann bleibt erbarmungslos und fährt schließlich einfach davon.

Das Video wurde tausendfach geteilt und fast 70.000 mal angesehen. „Vielen Dank an alle, die den Aufruf geteilt haben“, schreibt Rachel Butler von „RSPCA“ bei Twitter, „es ist global geworden und Millionen von Menschen haben das Material angesehen. Dies ist ein Beweis für die Kraft der Medien! Hoffentlich finden wir den verantwortlichen Mann.“

Das Herrchen von Snoop konnte bisher nicht ausfindig gemacht werden, dafür erreichte die Organisation eine Welle des Mitgefühls und hunderte Angebote, das herrenlose Tier aufzunehmen. Auch sein Namensvetter, Rapper Snoop Dogg, meldete sich und sagte dem „Daily Star“, es breche ihm das Herz. „Es ist immer Platz für einen weiteren Hund in der Casa de Snoop. Sollte er wirklich ein neues Heim brauchen, dann hat er eines bei uns“, so der Rapper.

Doch Snoop Dogg, der sich in den USA für das Wohl der Hunde engagiert, ist auch klar, dass er nicht der einzige ist, der Snoop bei sich aufnehmen würde.„Ich glaube, dass es nach dieser Menge an Medienaufmerksamkeit keinen Mangel an liebevollen Heimen geben wird.“

Von RND/mat

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