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Panorama Kommt Rebeccas Schwager schon bald wieder frei?
Nachrichten Panorama Kommt Rebeccas Schwager schon bald wieder frei?
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15:35 11.03.2019
Der verdächtige Schwager und sein Auto. Quelle: dpa/Polizei Berlin
Berlin

Seit genau drei Wochen wird die Berliner Schülerin Rebecca (15) vermisst. Mit ihrem Schwager (27) gibt es zwar einen Hauptverdächtigen, der schweigt aber zu den Vorwürfen. Seit Faschingsdienstag sitzt der Koch in Untersuchungshaft. Experten rechnen damit, dass die Anwältin des 27-Jährigen innerhalb der nächsten Woche einen Haftprüfungsantrag stellen wird. „Uns ist bis jetzt nicht bekannt, dass ein solcher Antrag gestellt wurde“, sagte Mona Lorenz, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Berlin, am Montagnachmittag auf Anfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland.

Mehr zum Thema: Bericht: Drogengeschäfte als Grund für Autofahrt von Rebeccas Schwager?

Sobald ein solcher Antrag gestellt wurde, muss der verantwortliche Richter die Beweise gegen den Verdächtigen neu prüfen und dann entscheiden, ob die Indizienlage eine weitere Haft rechtfertigt. Sollte die Kriminalpolizei tatsächlich nichts Belastendes gegen Rebeccas Schwager in der Hand haben, müsste der Verdächtige wieder auf freien Fuß kommen.

Lehnt der Richter seine Entlassung beim Haftprüfungstermin ab, kann der Verdächtige bis zu sechs Monate vom Zeitpunkt der Festnahme in Untersuchungshaft bleiben. Erst nach Ablauf dieser Zeit muss entweder Anklage erhoben oder der Beschuldigte entlassen werden.

Aber auch wenn Rebeccas Schwager in den nächsten Tagen aus Untersuchungshaft entlassen werden sollte, bedeutet das nicht das Ende der Ermittlungen gegen ihn. Er könnte auch erneut in U-Haft genommen werden, sobald neue Beweise gefunden werden. Und auch ohne einen Leichenfund könnte ihm – oder einem anderen Verdächtigen – der Prozess gemacht werden. Allerdings müssten die Ermittler dafür genügend belastbares Material zusammenstellen.

Am Wochenende waren erneute Suchaktionen in einem Waldstück bei Storkow erfolglos beendet worden. Über weitere mögliche Suchaktionen wird noch entschieden, twitterte die Polizei Berlin.

Von RND

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