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Panorama Künstliche Intelligenz soll in NRW helfen, Kinderpornografie zu enttarnen
Nachrichten Panorama Künstliche Intelligenz soll in NRW helfen, Kinderpornografie zu enttarnen
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21:03 04.08.2019
In der Bilder- und Datenflut im Netz geht Kinderpornografie oft unter und bleibt unentdeckt. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Düsseldorf

Künstliche Intelligenz (KI) soll den Ermittlern in Nordrhein-Westfalen helfen, die Datenflut an Kinderpornografie zu bewältigen. Am Montag stellt Justizminister Peter Biesenbach (CDU) dazu in Düsseldorf ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Hard- und Software-Entwickler Microsoft vor. Kinderpornografie ist neben Waffen und Drogen das Hauptkriminalitätsfeld im verborgenen Teil des Internets, dem sogenannten Darknet.

Klagen der Fahnder über das praktisch nicht in den Griff zu bekommende Ausmaß an Ermittlungsarbeit im Bereich Kinderpornografie hatten im April 2017 die Zentralstelle Cybercrime NRW (ZAC) auf den Plan gerufen. Das bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Kompetenzzentrum ist nach Angaben der Landesregierung die bundesweit größte Cybercrime-Einheit der Justiz. Sie hat Kooperationspartner akquiriert und stellt nun die Ergebnisse der Entwicklungen vor.

Künstliche Intelligenz soll helfen, Kinderpornografie aus Bilderflut im Netz herauszufiltern

Künstliche Intelligenz soll helfen, Kinderpornografie aus der Bilderflut im Netz herauszufiltern, Gesichter von Tätern und Opfern zu erkennen, bekannte von unbekannten Akteuren zu trennen und die Ermittler zu entlasten.

Von RND/dpa