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Panorama Lädiert – notiert
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20:38 26.02.2016
Von Imre Grimm
Als Fußballer muss man oft nicht einmal den Platz betreten, um sich an den unmöglichsten Stellen zu verletzen. Quelle: Jan-Joost Verhoef / CC BY 2.0
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Ich weiß nicht, ob normale Menschen über ein Syndesmoseband verfügen. Oder eine Sprunggelenksgabel. Fußballer haben so Zeug. Meistens ist es kaputt. Niemand verletzt sich seltsamer und an merkwürdigeren Stellen als Fußballer.

Ich fasse zusammen: Franz Michelberger vom FC Bayern München wurde einst im israelischen Trainingslager von einem Kamel gegen den Teambus geschubst. Kamel entspannt, Knie kaputt. Jari Litmanen vom Malmö FF bekam vom eigenen Sportdirektor einen Flaschenkorken ins Auge geschossen – Netzhaut und Vertrauensverhältnis verletzt. Charles Akonnor vom VfL Wolfsburg rammte sich eine Autoantenne in die Nase. Daher der Name Funkloch.

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Unvergessen auch der norwegische Nationalspieler Svein Grondalen, der in den Siebzigerjahren beim Joggen mit einem Elch zusammenstieß. Der Elch wurde dann von Daimler-Benz unter Vertrag genommen.

Vorsicht vor Handarbeit

Keine gute Idee: wenn Fußballer mit den Händen arbeiten. Torhüter Volkan Demirel kugelte sich die Schulter aus, als er sein Trikot auf die Tribüne zu werfen versuchte. Der englische Torwart David Seaman (!) kugelte sich ebenfalls die Schulter aus – beim Versuch, einen sehr großen Fisch zu angeln.

Darius Vassell von Aston Villa bohrte sich stattdessen mit der Bohrmaschine durch den großen Zeh. Warum auch nicht? Er hatte ursprünglich nur ein kleines Löchlein geplant, weil er eine Blutblase unterm Zehennagel hatte. Doch dann brach irgendwie der Heimwerker in ihm durch.

Der Brasilianer Darren Barnard vom FC Barnsley rutschte in der Küche in der Urinpfütze seines Welpen aus. Immer noch besser als sein Landsmann Ramalho, der mit Zahnschmerzen Medizin einnahm – und danach drei Tage ins Bett musste. Er hatte Zäpfchen geschluckt. Sogenannte Pannenzapfen.

Verletzungsfalle Badewanne

Die kreativste Verletzung aber erlitt Irlands Nationalspieler Robbie Keane. Er versuchte einst, auf dem Sofa liegend mit dem Fuß die Fernbedienung zu angeln – und riss sich mehrere Bänder. Eins von meinen Lebenszielen: mit Robbie Keane mal Twister spielen.

Dafür blieb Kevin Keegan mit dem Zeh im Badewannenabfluss stecken. Für Schachspieler kein Problem, für Fußballer ungünstig. Lösung: Badewanne ausbauen und als dritten Stürmer mitspielen lassen. Schönes Wochenende!

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Deutsche Presse-Agentur dpa 26.02.2016
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