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Panorama Millionenschaden im Rostocker Hafen
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13:22 01.02.2020
Von Frank Behling
Hafenmobilkräne von Liebherr vor der Verschiffung in Rostock. Quelle: Frank Behling
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Rostock

Dabei wurden zwei Personen, die mit dem Verladen der Kräne beschäftigt waren, leicht verletzt. Der Schaden geht in die Millionen. Die Besatzung des Schiffes blieb unverletzt.
Die beiden Verletzten wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt, sind aber laut Polizei wohlauf. Die beiden Kräne waren von dem Frachter mit eigenen Schwergutkränen an der Pier von Liebherr an Bord gehoben worden. Ob es dabei zu einem Fehler in der Steuerung des Ballastwassersystems kam, steht noch nicht fest.

Die „Jumbo Vision“ ist ein speziell für schwere Güter ausgelegtes Spezialschiff, das über ein eigenes Trimmsystem für die Übernahme schwerer Lasten verfügt. Mit den Bordkränen kann der Frachter Lasten von bis zu 800 Tonnen heben.

Das Hafenbecken B ist durch die versunkenen Kräne bis auf unbestimmte Zeit blockiert.

Auslaufverbot für „Jumbo Vision“ ausgesprochen

Aufgrund von Beschädigungen am Schiff wurde durch die Berufsgenossenschaft Verkehr ein Auslaufverbot für den 110 Meter lange „Jumbo Vision“ ausgesprochen.

Durch auslaufende Betriebsstoffe der Kräne kam es zu einer Gewässerverunreinigung. In den bis zu 100 Tonnen schweren Hafenmobilkränen sind Dieselkraftstoff und Hydrauliköl. Zur Eindämmung dieser Verunreinigung wurde durch die Berufsfeuerwehr Rostock das Hafenbecken B mit einer Ölsperre gesichert.

Bergungskonzept muss ausgearbeitet werden

Bis auf Weiteres ist das betreffende Hafenbecken für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern gegenwärtig noch an.

Für die Bergung der beiden Hafenmobilkräne muss jetzt zunächst ein Bergungskonzept ausgearbeitet werden. 
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