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Panorama Moorbrand: Niedersachsen bereitet Evakuierung vor
Nachrichten Panorama Moorbrand: Niedersachsen bereitet Evakuierung vor
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14:54 19.09.2018
Eine Löschraupe ist beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen im Einsatz. Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit dem 04.09.2018 fünf Hektar Moorland in Brand. Quelle: WTD 91/Bundeswehr/dpa
Meppen

Gut zwei Wochen nach Ausbruch eines großflächigen Moorbrandes bei Meppen hat das Land Niedersachsen für den Fall einer Zuspitzung der Lage Vorbereitungen zur Evakuierung einiger Regionen getroffen, Hunderte Anwohner sind betroffen.

Um welche Gebiete es sich konkret handeln könnte, lasse sich angesichts der unklaren Entwicklung nicht sagen, erklärte der Brand- und Katastrophenschutzexperte des Innenministeriums, Klaus Wickboldt, am Mittwoch. Derzeit gehe man davon aus, dass es noch ein bis zwei Wochen dauert, bis alle Glutnester auf dem Bundeswehr-Übungsgelände erstickt sind.

Ein Verbindungsbeamter sei in den Führungsstab der Brandbekämpfer entsandt worden, die unter Leitung der Bundeswehr stehen. Innenstaatssekretär Stephan Manke (SPD) werde sich am Donnerstag vor Ort ein Bild der Lage machen.

Moorbrand ist auch aus dem Weltall zu sehen

Selbst aus dem All war der Moorbrand zwischenzeitlich zu sehen. Auf einem Satellitenbild des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war die in Richtung Nordosten ziehende Rauchsäule gut zu erkennen. Darüber hinaus hatte es starken Brandgeruch und Sichtbehinderungen im Nordwesten von Niedersachsen und im mehr als 100 Kilometer entfernten Bremen gegeben. Auch am Steinhuder Meer in der Region Hannover nahmen mehrere Menschen einen Brandgeruch wahr. Am Mittwoch beschränkten sich die Auswirkungen vor allem auf das nähere Umland.

Bundeswehr will Raketentests überprüfen

Die Bundeswehr kündigte unterdessen eine umfassende Überprüfung des durch Raketentests ausgelösten Moorbrandes an. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Selbstverständlich wird auch die Bundeswehr intern der Frage nachgehen, ob bei dem Test in Meppen geltende Vorschriften verletzt beziehungsweise Ermessensspielräume falsch genutzt wurden oder es eventuell Regelungslücken bei den Brandschutzvorschriften der Bundeswehr gibt, die wir schließen müssen.“

Von RND/dpa

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