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Panorama Nach Lagerfelds Tod: Erbt Choupette 150 Millionen Euro?
Nachrichten Panorama Nach Lagerfelds Tod: Erbt Choupette 150 Millionen Euro?
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00:03 22.02.2019
Karl Lagerfeld baute seine Katze Choupette als Marke aus. Quelle: picture alliance / Eva Oertwig/S
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Paris

Sie ist bereits ein Instagram-Star und hat durch ihr Buch „Choupette: The Private Life of a High-Flying Cat“ und Werbeverträge Millioneneinkünfte. Bald könnte die Birma-Katze des verstorbenen Modezars Karl Lagerfeld allerdings nochmal ein paar Millionen mehr auf dem Konto haben – stolze 150 Millionen Euro laut der „Bild“-Zeitung.

Kann eine Katze überhaupt erben?

Dass Choupette ein reiches Mädchen sei, betonte Lagerfeld schon zu Lebzeiten. Im vergangenen Jahr erzählte er in einem Interview mit dem internationalen Modemagazin Numéro allerdings, das Choupette auch eine seiner Erben sei. Doch kann eine Katze überhaupt erben? Das fragte sich auch die französische Tageszeitung Le Figaro. Die Antwort: Nein – jedenfalls in Frankreich, wo Lagerfeld seinen Wohnhauptsitz hatte, soll das nicht möglich sein. Im Sinne des Gesetzes existiert das Tier nicht als körperliche und juristische Person, schreibt Le Figaro. Aber auch wenn Choupette nicht direkte Erbin sein kann, so kann die Person, die sie betreut, als Erbe fungieren. Zwei Nannys sollen sich zu Lagerfelds Lebzeiten um die siebenjährige Katze gekümmert haben. Allerdings könnte auch eine juristische Person wie ein Verein oder eine Stiftung in Frage kommen.

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Nach Strich und Faden verwöhnt

Es würde zu Karl Lagerfeld passen, hätte er eigens für Choupette eine solche gegründet, die sie nach seinem Tod versorgt. Zu Lebzeiten verwöhnte der Modedesigner seine Katze nach Strich und Faden. „Choupette trinkt Wasser aus einem Silberbecher und sie bekommt mal Kroketten in Sauce, mal Kroketten für young female, dann wieder Pastete“, sagte Lagerfeld der „Bunten“ mal in einem Interview.

Choupette selbst dürfte die Frage nach dem Erbe allerdings nicht allzu sehr interessieren. Sie kann sich ihren hohen Lebensstandrad schließlich längst selber finanzieren.

Von RND