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Panorama Nach Missbrauchsfällen in München: Warnung vor Fake-Taxis
Nachrichten Panorama Nach Missbrauchsfällen in München: Warnung vor Fake-Taxis
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19:03 13.11.2018
Tatort Taxi: Angebliche Taxifahrer sollen am Wochenende zwei Frauen sexuell genötigt bzw. vergewaltigt haben. Quelle: Rene Ruprecht/dpa
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München

In München ist am Wochenende eine 17-Jährige von einem falschen Taxifahrer vergewaltigt worden. Auch eine 22-Jährige wurde von einem vermeintlichen Fahrer sexuell belästigt. Nach den Vorfällen warnt der Taxiverband München „BR“ zufolge vor ähnlichen Fake-Taxis.

Die 22-Jährige hatte die sexuelle Nötigung durch einen Taxifahrer angezeigt. Nur einen Tag später meldete die 17-Jährige, dass ein Mann, der sich als Taxifahrer ausgab, sie erst im Intim- und Brustbereich angefasst habe und anschließend angehalten und gegen den Willen der Münchnerin „sexuelle Handlungen“ ausgeführt habe.

Ähnliche Täterbeschreibung – trotzdem geht Polizei von zwei Tätern aus

Beide jungen Frauen beschrieben den Täter ähnlich: etwa 40 Jahre alt und mit einem Akzent Deutsch sprechend. Die Polizei geht laut „BR“ derzeit trotzdem von zwei verschiedenen Tätern aus, ein möglicher Zusammenhang werde aber geprüft.

Florian Bachmann, geschäftsführender Vorstand vom Taxiverband München, warnt gegenüber „BR“ vor Fake-Taxis: „Während des Oktoberfestes haben wir das oft beobachtet, dass alle möglichen Fahrzeuge halten und sagten, sie seien ein Taxi. Aber es nicht sind“ Kunden seien nicht versichert und man könne auch nicht sicherstellen, dass nicht andere Dinge passierten.

Von RND/dpa

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