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Panorama Nach mutmaßlicher Vergewaltigung – Kriminologe: 14-jähriger Intensivtäter ist “extremer Einzelfall”
Nachrichten Panorama Nach mutmaßlicher Vergewaltigung – Kriminologe: 14-jähriger Intensivtäter ist “extremer Einzelfall”
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12:39 07.08.2019
Ein Mädchen schwimmt im Freibad. Quelle: Armin Weigel/dpa (Symbolbild)
München

Ein 14-jähriger Intensivtäter soll in einem Münchner Schwimmbad eine 13-Jährige sexuell missbraucht haben und sitzt nun in Untersuchungshaft - nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer ist das ein “extremer Einzelfall”. Die Unterbringung in U-Haft sei erst ab 14 Jahren möglich, die Einstufung als Intensivtäter ab 16 Jahren üblich. “Wenn so etwas passiert, wissen sich die Behörden nicht mehr anders zu helfen”, sagte Pfeiffer. Der 14-Jährige müsse “schon reichlich viel auf dem Kerbholz haben”.

Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und sexuellen Missbrauch eines Kindes

Die 44-jährige Mutter sagt gegenüber der „Bild“-Zeitung: Ihr Sohn „hat sogar Angst vor Spinnen, deshalb hat er nachts immer bei mir geschlafen. Ich glaube nicht, dass er sie vergewaltigen wollte. Er hat mir aber gebeichtet, dass er ihr eine Backpfeife gegeben hat. Falls er sie doch angefasst hat, dann entschuldige ich mich für die Tat meines Sohnes. Es tut mir aufrichtig leid!

Welche und wie viele Straftaten der Jugendliche schon begangen hat, wollte ein Sprecher der Polizei nicht sagen. Es lägen aber “Unterlagen quer durch das Strafgesetzbuch” vor. Der Bruder des 14-Jährigen sagte in der “Bild-Zeitung”, dass sein Bruder „in der Vergangenheit dumme Fehler gemacht, kleinere Diebstahldelikte“ begangen habe. Die aktuellen Vorwürfe gegen 14-Jährigen gehen noch weiter: Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung und sexuellen Missbrauch eines Kindes. Als Haftgründe nannte der Polizeisprecher Wiederholungs- und Verdunkelungsgefahr.

RND/dpa

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