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Panorama Schwerer sexueller Kindesmissbrauch: Polizei fahndet nach Eric J. aus Göttingen
Nachrichten Panorama Schwerer sexueller Kindesmissbrauch: Polizei fahndet nach Eric J. aus Göttingen
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22:03 11.08.2019
Die Polizei sucht nach dem mutmaßlichen Kinderschänder Eric J. aus Göttingen. Quelle: Collage/dpa/LKA Niedersachsen
Göttingen

Ihm wird schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen – deshalb fahndet die Polizei nach Eric J. aus Göttingen, der bereits seit dem Frühjahr 2018 auf der Flucht ist. Die Polizei sucht vor allem im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz nach dem 58-jährigen. Da die Fahndung bislang erfolglos blieb, gibt es nun einen aktuellen Aufruf mit einem Foto des Verdächtigen. Gegen ihn liegt ein internationaler Haftbefehl vor.

Auf der Flucht ist Eric J. nach Informationen des „Göttinger Tageblatt“ bereits seit Frühjahr 2018. Bis etwa Anfang des Jahres 2018 hatte er in Göttingen gelebt. Zu den Hintergründen der Taten, die dem 58-Jährigen zur Last gelegt werden, äußert sich die Polizei Göttingen aus Gründen des Opferschutzes derzeit nicht.

Zuletzt 2018 nahe der Schweiz gesehen

Im Fahndungsaufruf, der auf der Website des Landeskriminalamtes Niedersachsen zu finden ist, wird Eric J. als kommunikativ und mit guten Englischkenntnissen versehen beschrieben. Er sei naturverbunden, handwerklich begabt und zuletzt im November 2018 mit einem roten Fahrrad im Grenzgebiet zur Schweiz gesehen worden. Mögliche Aufenthaltsorte sind dem Fahndungsaufruf zufolge Süddeutschland oder das angrenzende Ausland: Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich und Kroatien.

Aussehen möglicherweise verändert

Die Polizei beschreibt Eric J. so: 1,73 Meter groß, sportliche, schlanke Figur und Brillenträger. Sein Aussehen könne er allerdings erheblich geändert haben. Die Polizei mutmaßt, dass J. nur über geringe Barmittel verfügen dürfte und seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs bestreite.

Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort nimmt die Polizei unter der Telefonnummer +49 151-18214551 entgegen. Bislang sind nach Tageblatt-Informationen etwa 15 Hinweise eingegangen, die am Anfang der Woche ausgewertet werden sollen.

Von RND / Christoph Oppermann

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