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Panorama Sean Penn kritisiert #MeToo-Bewegung
Nachrichten Panorama Sean Penn kritisiert #MeToo-Bewegung
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11:00 18.09.2018
Schauspieler Sean Penn kritisiert die #MeToo-Bewegung als „zu schwarz-weiß“. Quelle: dpa
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New York

Der Hollywood-Star Sean Penn (58) hat die #MeToo-Bewegung als zu extrem kritisiert. „In vielen Fällen kennen wir die Fakten nicht. Es ist obszön, etwas eine Bewegung zu nennen, was eigentlich eine Reihe von individuellen Anklägern, Opfern und Vorwürfen ist. Wovon einige unbegründet sind“, erklärte Sean Penn am Montag (Ortszeit) in der US-Show „Today“.

#MeToo-Debatte kam 2017 ins Rollen

Die #MeToo-Debatte, bei der Frauen weltweit Sexismus-Vorwürfe publik machen, kam 2017 ins Rollen. Seitdem wurden viele Prominente sexueller Übergriffe beschuldigt. „Mittlerweile besteht der Geist dieser #MeToo-Bewegung größtenteils darin, Männer und Frauen zu spalten“, erklärte Sean Penn weiter. Die Debatte werde ihm zu schwarz-weiß geführt. Für seine Aussagen bekam der zweifache Oscar-Preisträger („Mystic River“, „Milk“) in den sozialen Medien vorwiegend Kritik.

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Sean Penn galt in den 80ern als Enfant terrible Hollywoods

Penn galt vor allem in den 80er-Jahren als das Enfant terrible Hollywoods. Es kam zu Prügelattacken auf Fans und Reporter. Außerdem stand er wegen körperlicher Auseinandersetzungen mit seiner damaligen Frau, Popstar Madonna, vor Gericht.

Von RND/dpa