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Panorama Sturm „Ignaz“ legt Bahnverkehr lahm: Experte erklärt das Unwetter
Nachrichten Panorama Sturm „Ignaz“ legt Bahnverkehr lahm: Experte erklärt das Unwetter
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12:42 18.09.2019
Sturm „Ignaz“ sorgte für viel Chaos – doch nun stehen wieder ruhigere Tage an. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hunderte Fahrgäste mussten am Dienstagabend auf den Bahnstrecken Norddeutschlands sehr viel Geduld aufbringen. Sturm „Ignaz“ hatte dort einen Großteil des Schienenverkehrs der Deutschen Bahn lahmgelegt. Zugausfälle, Umleitungen und lange Wartezeiten hielten bis in die Morgenstunden des Mittwochs an. Bei Hannover mussten sogar knapp 200 Fahrgäste in Zügen übernachten und mehrere ICEs auf der Strecke von Hannover Richtung Hamburg evakuiert werden. Ein Experte von WetterKontor erklärt, wie der Sturm ein solches Chaos auslösen konnte.

Sturmböen von über 100 Stundenkilometern

Ein Hoch über den britischen Inseln habe das Tief „Ignaz“ über Norddeutschland zu einem anbahnenden Sturm zusammengebraut, erklärt Jürgen Schmidt vom WetterKontor. Sturmböen mit hohen Windgeschwindigkeiten seien angekündigt gewesen – daher war der Sturm eigentlich keine Überraschung. Trotzdem schüttelte Sturm „Ignaz“ den Norden Deutschlands kräftig durch: Starke Böen wehten mit Windstärke elf, Bäume fielen auf die Gleise und beschädigten Strecken und Oberleitungen. Vor allem an den Küsten von Nord- und Ostsee kam es zu Höchstgeschwindigkeiten des Sturms von über 100 Kilometern pro Stunde. Die Inseln Sylt und Fehmarn waren von den starken Winden besonders betroffen. Die Winde flachten zwar schnell wieder ab, das Bahnchaos blieb. Wetterexperte Schmidt betont jedoch: „Stürme dieser Art sind für die herbstliche Jahreszeit keine Seltenheit.“

Sturmtief „Ignaz" verursacht Bahnchaos im Norden

Wetterentwarnung für die kommenden Tage

Für die kommenden Tage gibt der WetterKontor-Experte Entwarnung. „Ab Mittag befindet sich das Tief bereits über Russland“, so Schmidt. „Ab Donnerstag können wir dann auch in Norddeutschland ruhigeres Wetter erwarten.“ Der Herbststurm sei damit vorerst vorbei. Und das Wochenende macht das Chaos des Sturms vielleicht wieder wett: Milde Temperaturen und laue Winde versprechen einen Altweibersommer für Deutschland.

Lesen Sie auch: Sturmchaos: Mehrere ICE evakuiert, Hochwasser schließt Touristen ein

RND/al

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