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Panorama Umweltschützer machen Front gegen Gratis-Plastiktüten
Nachrichten Panorama Umweltschützer machen Front gegen Gratis-Plastiktüten
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12:10 24.05.2012
Los Angeles wird die umweltschädlichen Plastiktüten aus seinen Geschäften verbannen . Quelle: Maurizio Gambarini
Berlin

Die Umweltorganisation WWF sprach sich dafür aus, die kostenlose Abgabe von großen Plastiktüten auch in Deutschland zu verbieten. "Die Verbraucher sollten ermuntert werden, wieder ihre eigenen Einkaufsbeutel mitzubringen. An erster Stelle steht für uns die Ressourceneinsparung", sagte Bernhard Bauske von WWF Deutschland. Für Plastik- oder Papiertragetaschen sollte es einen erhöhten Abgabepreis geben: "Gerne auch für einen guten Zweck!"

Der Stadtrat der US-Metropole Los Angeles hatte am Mittwoch (Ortszeit) mit großer Mehrheit für die Abschaffung von Einwegtüten gestimmt. Von dem Verbot, das in einem Jahr in Kraft treten soll, seien mehr als 7500 Geschäfte betroffen, berichtete die "Los Angeles Times". Kunden müssten künftig ihre eigenen Taschen zum Einkauf mitbringen oder für 10 US-Cent eine Papiertüte kaufen.

Der Umweltverband BUND Deutschland, der ebenfalls eine kostenpflichtige Abgabe von Plastiktüten für alle Branchen fordert, hält auch die Einführung einer Rohstoffsteuer auf EU-Ebene für sinnvoll. "Dann würden die entstehenden Umweltkosten umgelegt", sagte Sprecher Rüdiger Rosenthal.

Laut BUND verbraucht jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 500 Plastiktüten - kleine Obsttüten eingerechnet. "Das ist eine inakzeptable Ressourcenverschwendung. In manchen Meeresregionen sind die Plastikteppiche größer als die vorhandene Planktonmenge. Die Tiere fressen sie und über Fische und Meerestiere gelangen die schädlichen Stoffe auch wieder zurück zum Menschen."

dpa

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