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Panorama Weiter 21 Vermisste – Suche nach Bootsunglück auf der Donau wird fortgesetzt
Nachrichten Panorama Weiter 21 Vermisste – Suche nach Bootsunglück auf der Donau wird fortgesetzt
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12:25 01.06.2019
Budapest: Ein Taucher in der Donau spricht in der Nähe der Stelle einer Schiffskollision mit weiteren Rettungskräften. Quelle: Laszlo Balogh/AP/dpa
Budapest/Seoul

Da es sich bei den meisten Opfern um südkoreanische Touristen handelte, unterstützen Spezialisten von Marine und nationaler Feuerwehr aus Südkorea die Rettungsaktivitäten der ungarischen Behörden.

Am Samstag sei geplant, die Suche an der Oberfläche der Donau auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern flussabwärts fortzusetzen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Regierungsbeamte. Die Bedingungen für die Suche unter Wasser durch Taucher seien nach wie vor schwierig.

Zu dem Unglück war es am Mittwochabend gekommen, als das kleine Ausflugsschiff „Hableany“ („Nixe“) mit dem wesentlich größeren Flusskreuzfahrtschiff „Viking Sigyn“ zusammenstieß.

Ab Montag soll auch unter Wasser gesucht werden

Die Suche an der Oberfläche wollten die südkoreanischen Teams laut Yonhap mit Booten fortsetzen, die ihnen von den lokalen Behörden zur Verfügung gestellt wurden. Die Taucher aus Südkorea und Ungarn erwarteten demnach, am Montag ihre Aktivitäten unter Wasser, wenn möglich auch früher, beginnen zu können.

Nach Angaben von Ungarns Außenminister Peter Szijjarto arbeiten die lokalen Behörden auch mit Serbien zusammen. Er hatte am Freitag angedeutet, dass Leichen wohl bis nach Serbien treiben könnten. Die Bergung der gesunkenen „Hableany“ könnte nach Einschätzung von Experten noch Tage, vielleicht auch eine Woche dauern.

Von RND/dpa