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Politik 19 Tote bei Angriff auf UN-Soldaten im Kongo
Nachrichten Politik 19 Tote bei Angriff auf UN-Soldaten im Kongo
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17:13 08.12.2017
Das Tor zum Hauptquartier der Monusco in Kinshasa. Quelle: dpa
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Dakar

Bei einem Rebellenangriff auf die UN-Friedenstruppe im Kongo sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens 14 Blauhelm-Soldaten und 5 Angehörige der kongolesischen Streitkräfte getötet worden. Weitere 53 UN-Soldaten seien verletzt worden. Wie UN-Sprecher Farhan Haq am Freitag mitteilte, wurden dabei auch mindestens fünf kongolesische Soldaten getötet. Er bezeichnete die Attacke als die schlimmste der jüngeren Vergangenheit.

Zuvor hatte der Leiter der UN-Friedenstruppen, Jean-Pierre Lacroix, auf Twitter von einer „großen Anzahl“ getöteter und verletzter Soldaten berichtet. Den Angaben zufolge ereignete sich die Tat am Donnerstagabend in der Provinz Nord-Kivu.

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Der UN-Blauhelmeinsatz Monusco im Kongo ist der größte und teuerste der Welt. Die 16 000 Soldaten sollen in dem afrikanischen Land für eine Beruhigung der Lage im Konflikt mit mehreren bewaffneten Gruppierungen sorgen. Im Osten des Kongos sind zahlreiche Rebellen aktiv, denen es vor allem um die Kontrolle über die reichen Bodenschätze der Region wie Gold, Kobalt oder Zinn geht.

Wer den Angriff verübte, war zunächst unklar. Radio Okapi, das mit der UN-Mission verbunden ist, berichtete davon, dass Friedenssoldaten am Donnerstag einen Angriff von Kämpfern der Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte auf eine UN-Basis im Raum Beni abgewehrt hätten. In dem Stützpunkt sind Interventionstruppen stationiert, die das Mandat zu Offensiven erhalten haben.

Von AP/dpa/RND