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10:00 17.01.2018
Von Ulf Billmayer-Christen
Medizinische Versorgung auf hohem Niveau hat ihren Preis: Das UKSH kämpft gegen einen Schuldenberg.  Quelle: eis: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Das große Hilfspaket war 2016 geschnürt worden, war aber an harte Bedingungen geknüpft. „Es ist sehr erfreulich, dass das UKSH die Voraussetzungen für die Unterstützungsmaßnahmen des Landes erfüllt“, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) auf Anfrage von KN-online. Ziel der Hilfsaktion sei, „das UKSH von einem Teil seiner Zinsverpflichtungen zu entlasten, damit sich das Klinikum voll auf die Patientenversorgung konzentrieren“ könne. Das UKSH sei „als Maximalversorger unentbehrlich“ und leiste „hervorragende Arbeit“.

Die endgültigen Zahlen für 2017 liegen noch nicht vor. Im Vorjahr hatte das UKSH ein Minus von knapp 50 Millionen Euro eingefahren. Nach Abzug der Baukosten und Belastungen wie etwa Schuldzinsen betrug das operative Defizit fast zehn Millionen Euro.

Schuldentilgung ab der zweiten Jahreshälfte

Eine weitere Bedingung, die sich auf die Arbeitssituation des Personals bezieht, scheint ebenfalls erfüllt. Demnach darf das Sanierungskonzept „zu keiner Arbeitsverdichtung über die bisherige Konzeption hinaus beim Personal führen“, hieß es in der Vorlage 2016.

Heinold kündigte an, die ersten 40 Millionen Euro für das UKSH über die Nachschiebeliste für den Haushalt 2018 zu beantragen. Das Geld soll in der zweiten Jahreshälfte an das UKSH gehen, um Schulden zu tilgen. Die Finanzministerin bekannte sich zu dem Ziel, das UKSH 2019 um weitere 40 und 2020 um nochmals 20 Millionen Euro zu entlasten. Die Klinik dürfte dadurch – je nach nach Höhe der Kreditzinsen – ein bis vier Millionen Euro im Jahr sparen.

UKSH: Derzeit 370 Millionen Euro Schulden

Mit der Hilfsaktion trägt das Land Schleswig-Holstein nur einen Teil des UKSH-Schuldenbergs ab. Er beläuft sich derzeit auf rund 370 Millionen Euro. Das UKSH fordert deshalb vom Land, den Jahreszuschuss an die Kliniken in Kiel und Lübeck um 50 Millionen Euro zu erhöhen – das bisher allerdings vergeblich.

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