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Politik Abgeordnete in Taiwan prügeln sich im Parlament
Nachrichten Politik Abgeordnete in Taiwan prügeln sich im Parlament
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19:34 02.08.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Kein klarer Sieger: Zwei Abgeordnete prügeln sich im Parlament von Taiwan. Quelle: Andrew Chen
Taipeh

Seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 im Nachbarland Japan ist das Thema auf der Insel vor der chinesischen Küste sehr umstritten. Die Oppositionspolitiker der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) wollen das Projekt auf alle Fälle verhindern.

In einer Umfrage gaben 70 Prozent der Taiwaner an, dass sie sich wegen des Baus eines neuen Kraftwerkes Sorgen machen. Die Opposition und Umweltschützer sind trotzdem gegen das geplante Referendum. Sie befürchten, dass nicht die nötige Zahl von 50 Prozent der Wahlberechtigten an der Abstimmung teilnehmen und das Kraftwerk gebaut werden kann. Die regierende Partei Kuomintang befürchtet bei einem Stopp erhebliche finanzielle Einbußen und Probleme mit der Energieversorgung. Schon heute importiert Taiwan einen Großteil seiner Energie aus dem Ausland.

Der Bau des vierten Atommeilers hatte bereits im Jahr 1999 begonnen. Als die DPP an der Macht war, wurde das Projekt 2000 zwischenzeitig gestoppt. Nach Angaben der staatlichen Energiegesellschaft ist der Bau des Kraftwerkes fast fertig. 2016 könne er ans Netz gehen.

dpa

Simbabwes Langzeitpräsident Robert Mugabe und seine Partei Zanu-PF können voraussichtlich fünf weitere Jahre regieren. Die Zanu-PF habe den bisher ausgezählten Stimmen zufolge schon 137 von 210 Sitzen im Parlament sicher, die MDC von Ministerpräsident Morgan Tsvangirai nur 48 Mandate, verlautete am Freitagabend aus der nationalen Wahlkommission ZEC in Harare.

Deutsche Presse-Agentur dpa 02.08.2013

Die US-Regierung hat die Entmachtung von Präsident Mohammed Mursi durch Ägyptens Militär gerechtfertigt. US-Außenminister John Kerry sagte in einem Interview des pakistanischen Fernsehsenders GEO TV, die Armee sei von Millionen, die ein Abgleiten Ägyptens ins Chaos befürchtet hätten, zum Eingreifen aufgefordert worden.

Deutsche Presse-Agentur dpa 02.08.2013

Brandenburgs scheidender Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) will in zwei bis drei Monaten wieder so fit sein wie vor seinem Schlaganfall. "Ich habe intensiv trainiert in den letzten Wochen: geradeaus laufen, Koordination, Gleichgewicht", sagte Platzeck der "Bild"-Zeitung.

Deutsche Presse-Agentur dpa 02.08.2013