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17:30 15.03.2019
Peter Altmeier (l, CDU), Bundeswirtschaftsminister, und Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, stehen vor Journalisten während einer Pressekonferenz. Bundesenergieminister Altmaier nimmt an der CDU-Klausurtagung zu energiepolitischen Themen teil. Quelle: Frank Molter/dpa
Norderstedt/Kiel

Das private Konsortium, das letztlich über die Investition entscheiden werde, sei bereits sehr weit, so Altmaier. Die Bundesregierung unterstütze das Projekt, indem sie möglicherweise Fördermittel bereitstelle sowie eine Anbindung Brunsbüttels an das deutsche Gasnetz auf Kosten der Netzbetreiber sicherstelle. Das entlastet die privaten Investoren.

Altmaier hält auch zwei LNG-Terminals für möglich, wenn sich die Investoren dafür entscheiden. Neben Brunsbüttel wollen auch Stade und Wilhelmshaven in Niedersachsen ein solches Terminal bauen, das rund 500 Millionen Euro kostet. Deutschland benötige sowohl das Pipeline-Gas aus Russland als auch weitere Versorgungsquellen im Nahen und Mittleren Osten oder anderswo. Die USA erwähnte der Minister nicht. Die Förderung in den bisherigen Lieferländern wie den Niederlanden gehe zurück; gleichzeitig steige der deutsche Gasbedarf.

Altmaier: Schleswig-Holstein soll Energieland bleiben

Das Treffen zwischen der Fraktion und Altmaier stand ganz im Zeichen der Energiepolitik. "Schleswig-Holstein ist Energieland und soll auch Energieland bleiben", sagte der Minister. Er unterstütze das Bemühen der Landesregierung, mehr Strom direkt vor Ort zu verwenden, zum Beispiel zur Produktion von Wasserstoff oder von flüssigen Treibstoffen. Gegenwärtig laufe eine Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums für Reallabore der Energiewende, wo in großtechnischem Maßstab neue Technologien erprobt werden sollen. Er könne die Ergebnisse der Ausschreibung nicht vorwegnehmen, doch seien die Voraussetzungen in Schleswig-Holstein gut, an den Projekten beteiligt zu werden. In dem Land seien alle Arten von erneuerbaren Energien vorhanden.

Ein weiteres Thema des energiepolitischen Dialogs war die Nutzung von Landstrom während der Liegezeiten von Schiffen. Hier werde eine Kommission der Küstenländer bis zur Maritimen Konferenz im Mai Lösungsvorschläge vorlegen, um die Wirtschaftlichkeit von Landstrom für die Reedereien zu verbessern.

Von dpa

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