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Politik Breiter Protest gegen große Flüchtlingsunterkunft in Neugraben
Nachrichten Politik Breiter Protest gegen große Flüchtlingsunterkunft in Neugraben
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19:02 25.10.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Anwohner protestieren im Stadtteil Neugraben-Fischbek. Quelle: Matthias Benirschke
Hamburg

Mehr könne der Stadtteil südlich der Elbe mit seinen 27 500 Einwohnern nicht vertragen.

In einem ehemaligen Baumarkt in Neugraben sind derzeit rund 500 Menschen untergebracht, weitere 250 sollen in Container auf dem Parkplatz einziehen. Neben dieser Erstaufnahmeeinrichtung sollen nebenan Folgeunterkünfte für bis zu 3000 Flüchtlinge entstehen, hat die Innenbehörde angekündigt.

Untern Strich könnten es auch 4500 oder mehr Menschen werden, sagte einer der Initiatoren, Uwe Schröer. "Wir sind absolut nicht gegen Flüchtlinge", betonte er. Aber es entstehe der Eindruck, die Politiker würden sich sagen: Mit dem sozial schwachen Stadtteil können wir das ja machen. In dem Flüchtlingsdorf werde es Kiosk, Ärzte usw. geben. "Das heißt doch: Die Flüchtlinge gehen nicht aus ihrer Siedlung, die Anwohner nicht hinein. So kann Integration nicht funktionieren. Der Senat produziert hier sozialen Sprengstoff."

Die Initiative, die nach eigenen Angaben 1400 Mitglieder hat, forderte eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf die Stadtteile und mehr Mitspracherechte der Bürger. Zugleich betonte Schröer zu Beginn der Demonstration: "Wir wollen keine Pegida-light-Bewegung sein und schon gar keine NPD-Veranstaltung."

dpa

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