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Politik Brunsbüttel fordert bessere Kommunikation mit Atombehörde
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12:47 29.03.2012
Brunsbüttel

Sie wollen auch bei kleineren Pannen und Ereignissen auf dem Gelände des Atommeilers informiert werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Stunde der Ratsversammlung der Stadt Brunsbüttel am Donnerstagabend.

Dort standen Vertreter der Werksleitung des Atomkraftwerks sowie des Kieler Ministeriums den Stadtverordneten nach dem Fund eines verrosteten Atommüllbehälters Rede und Antwort. Vorwurf der örtlichen Behörden war, dass sie erst Wochen später und aus den Medien erfahren hätten, dass es direkt vor ihrer Haustür Probleme mit einem Atommüllbehälter gegeben hatte. "Das ist respektlos", sagte Bürgervorsteherin Rita Audiger (CDU).

Für Missstimmung in Brunsbüttel sorgte auch ein Foto, das den betreffenden Behälter "F1324" völlig zerstört zeigte. Damit werde der Eindruck vermittelt, dass die Betreiber sorglos mit dem Atommüll umgehen. "Das Bild suggeriert, dass das Fass so gefunden wurde: Das stimmt aber nicht", sagte Bürgermeister Stefan Mohrdieck. Das gelbe Fass sei erst bei der Entleerung zerstört worden. "Warum das so gelaufen ist, die Aufklärung ist noch nicht geleistet worden", lautete das Fazit des Bürgermeisters.

dpa

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