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Politik CDU stärkste Partei im Norden
Nachrichten Politik CDU stärkste Partei im Norden
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00:58 27.05.2013
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
In Schleswig-Holstein bleibt die CDU die stärkste Kraft. In Kiel erreichte die Fraktion 29,7 Prozent. Damit ist sie zweitstärkste Kraft im Rathaus. Quelle: Paesler

23.00 Uhr: KN-online bedankt sich für das rege Interesse an unserem Liveticker zur Kommunalwahl. Wir wünschen allen Lesern einen schönen Abend und allen Anhängern der Parteien eine rauschende Wahlnacht - und morgen früh keinen Kater ;-)

22.50 Uhr: In Osdorf ist die jahrzehntelange CDU-Dominanz beendet. Die Wählergemeinschaft Osdorf (WgO) und die CDU erhielten jeweils fünf Mandate, die SPD drei Mandate. WgO-Spitzenkandidat hat bereits signalisiert, dass er Bürgermeister werden möchte. Um das Amt zu erhalten, ist er auf die Stimmen der SPD angewiesen. Auch Jens Hansen (CDU) möchte Bürgermeister von Osdorf werden. Er hat bei der Wahl allerdings weniger Stimmen erhalten als sein Konkurrent von der WgO.

22.40 Uhr: Das vorläufige amtliche Endergebnis für Schleswig-Holstein steht: Die CDU mit dem neuen Landesvorsitzenden Reimer Böge kam auf 38,9 Prozent (2008: 38,6/plus 0,1). Sie bleibt damit stärkste Partei. Die SPD mit Ministerpräsident Torsten Albig erzielte 29,8 Prozent der Stimmen (2008: 26,6/plus 3,2 Prozentpunkte). Die Grüne erhielten 13,7 Prozent (2008: 10,3/plus 3,4), die FDP 5,0 (2008: 9,0/minus 4,0) und der SSW 2,9 (2008: 3,0/ minus 0,1). Die Linke schrumpfte auf 2,5 Prozent (2008: 6,9/minus 4,4), Die erstmals bei einer Kommunalwahl antretenden Piraten erreichten 1,6 Prozent, die freien Wählergruppen 4,8 Prozent (2008: 5,1/minus 0,3.) Die Wahlbeteiligung fiel mit 46,7 Prozent auf einen historischen Tiefstand.

Die CDU ist landesweit stärkste Kraft, SPD und Grüne konnten ordentlich Stimmen gewinnen.

22.39 Uhr: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (@schroeder_k) twitterte: "Bin im Rathaus Rellingen und verfolge gespannt die ersten Ergebnisse der #ICE691 Kommunalwahl in Schleswig-Holstein."

22.38 Uhr: In Kiel wird das endgültige Ergebnis am Donnerstag um 15 Uhr im Magistratssaal des Rathauses bekanntgegeben.

22.33 Uhr: In Rendsburg bleibt die CDU weiterhin stark, Lutz Clefsen wird voraussichtlich wieder Kreispräsident.

Außenseiter in den Parlamenten

22.26 Uhr: Außenseiter haben in den größeren Städten den Sprung in die Stadtparlamente geschafft. In Lübeck erreichte die Partei des früheren Chefredakteurs der Satirezeitschrift „Titanic“, Martin Sonneborn, mit 1,3 Prozent die Bürgerschaft. Künftig verfügt die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die Partei) dort über einen Sitz. In der Kieler Ratsversammlung hat die rechtsorientierte Wählergemeinschaft WakB ein Mandat. Sie kam bei der Kommunalwahl auf 1,1 Prozent. In Neumünster erreichte die NPD bei der Kommunalwahl mit 1,6 Prozent ein Mandat.

22.13 Uhr: Freude bei den Kieler Piraten. In letzter Sekunde gewinnen sie für Marcel Schmidt ein zweites Mandat und damit Fraktionsstärke. Gefeiert wird jetzt noch in der Landesgeschäftsstelle.

22.08 Uhr: Die Medienschlacht ist geschlagen, die letzten Parteivertreter verlassen das Kieler Rathaus. "War anstrengend", sagt Peter Willers, Leiter des Offenen Kanals in Kiel. "Aber es gibt eben nur drei Bereiche, die man live übertragen muss: Fußball. Handball. Und Wahlen."

21.57 Uhr: CDU-Ratsfrau Michaela Pries ist ratlos. "Klar, ich freue mich, dass wir um ein Prozent zugelegt haben. Aber was sollen wir künftig mit den vielen kleinen Gruppierungen anfangen?" Im Unterricht an den Schulen sei der Schwerpunkt auf kommunale Willensbildung zu legen. "Was lebensnah ist, geht sonst verloren."

21.56 Uhr: Falk Stadelmann (SPD) will seiner Konkurrentin Lydia Rudow (Grüne), Schreventeich, persönlich gratulieren. Doch deren Fraktionsbüro hat längst geschlossen. "19 Mandate für die SPD finde ich toll. Ich selbst hätte auch sehr gern weitergemacht", sagt der Fraktionsvize. " Aber ich werde mich nicht aus der Politik zurückziehen."

21.44 Uhr: Freud und Leid bei der SPD in Kiel: Thomas Wehner gewinnt Suchsdorf. Falk Stadelmann verliert sein Mandat.

Vorläufiges amtliches Endergebnis in Kiel

21.33 Uhr: Alle Wahlbezirke in Kiel sind ausgezählt. Endergebnis: SPD (35,7 Prozent), CDU (29,7), Grüne (17,6),  FDP (3,9), Die Linke (3,4), SSW (3,4), Piraten (3,0), WIR (2,2) und WaKB (1,1). Die Wahlbeteiligung lag bei 37,1 Prozent. Die Sitzverteilung nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ist wie folgt: SPD 19 Sitze, CDU 15 Sitze, Grüne 9 Sitze, FDP 2 Sitze, Piraten 2 Sitze, SSW 2 Sitze, Linke 2 Sitze, WaKB 1 Sitz, WIR 1 Sitz. Insgesamt gibt es 53 Sitze (durch Überhangmandate vier mehr als die 49 vorgesehenen).

21.30 Uhr: Gert Meyer, 2012 OB-Spitzenkandidat der CDU: "Sechs Prozent Abstand zur SPD deutet darauf hin, dass wir in Kiel nicht gerade ohne Chancen sind."

21.21 Uhr: Die NPD holt eventuell einen Sitz in Neumünst er. Das sorgt für Entsetzen bei den anderen Parteien

21.16 Uhr: In Kiel lassen die letzten Ergebnisse auf sich warten: 97 von 103 Wahlbezirken sind ausgezählt... Derzeit führt die SPD (35,5 Prozent), CDU (29,6), Grüne (17,7), FDP (3,9), Die Linke (3,5), SSW (3,4), Piraten (3,0), WIR (2,2) und WaKB (1,1).

21.15 Uhr: SPD-Fraktionschefin Gesa Langfeldt wird sich am Montag in ihrer Fraktion für das Amt der Stadt Präsidentin bewerben. "Und zwar nur dafür und kein anderes. Dreieinhalb Jahre als Vorsitzende habe ich eine gute, ruhige Arbeit gemacht. Das haben die Wähler goutiert."

21.13 Uhr: Für Falk Stadelmann ist es eine Zitterpartie. Der Fraktionsvize und Leistungsträger der SPD könnte im Wahlbezirk Schreventeich knapp gegen die Grünen-Spitzenkandidatin Lydia Rudow unterliegen.

21.12 Uhr: Kiels Stadtpräsidentin Cathy Kietzer (SPD) äußert sich zum Wahlausgang positiv.

20.53 Uhr: Im Offenen Kanal analysieren die Kieler Parteichefs den Ausgang. Waren wirklich Sachthemen für den Wahlausgang entscheidend?

20.50 Uhr: Aufmerksame Beobachter in Neumünster: Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth (links) und Oberbürgermeister Olaf Tauras verfolgen im Rathaus die Bekanntgabe der Ergebnisse der Wahlbezirke.

20.47 Uhr: In Russee-Hammer verliert Michael Wagner (SPD) mit 80 Stimmen Unterschied gegen Michael Frey (CDU). Steht das im Zusammenhang mit den Querelen um seine Nominierung? "Sehe ich nicht", sagt Wagner, "der knappe Wahlausgang spricht eher nicht dafür."

20. 45 Uhr: Das begehrte Amt: Ratsherr Hans-Werner Tovar (SPD) gibt bekannt, dass er am Montag in der Fraktionssitzung für das Amt des Stadtpräsidenten kandidiert. Allerdings erheben darauf noch mindestens zwei weitere Anspruch: Fraktionschefin Gesa Langfeldt und Ratsfrau Ingrid Lietzow.

20.44 Uhr: Özlem Ünsal holte in Kiel den Wahlkreis Südfriedhof für die SPD. "Endlich hat mein so genannter Migrationshintergrund keine Rolle gespielt. Ich war im Wahlkreis stark präsent und authentisch, glaube ich. Viele kannten mich."

20.43 Uhr: Stärkste Fraktion in Neumünster: Der "CDU-Tisch" um Wolf Rüdiger Fehrs feiert das Wahlergebnis.

Jetzt wird es ernst: Am Sonntag wird in Schleswig-Holstein auf kommunaler Eben gewählt. Hier finden sie erste Impressionen rund um die Wahlparty aus dem Kieler Rathaus und der Umgebung.

20.42 Uhr: Dauerlächeln bei den Grünen im Plöner Kreistag: Mit 15,2 Prozent und sieben Abgeordneten legten sie ein Rekordergebnis hin.

20.41 Uhr: Sensation in Neudorf-Bornstein: Seit Jahrzehnten hatte die SPD dort die absolute Mehrheit. Das ändert sich nun. Die CDU erhielt 7 von 11 Sitzen, 4 Mandate gingen an die SPD. Bürgermeisterin Birgit Hackmann (SPD) ist somit abgewählt.

20.35 Uhr: In Eckernförde jubelt das Bürgerforum. Die Partei ist zum ersten Mal angetreten und hat auf Anhieb fünf Mandate bekommen. Die CDU bleibt die stärkste Fraktion mit 9 von 27 Sitzen.

Stimmen zur Wahl auf Landesebene

20.33 Uhr: CDU-Landeschef Reimer Böge hat sich erfreut über das Abschneiden seiner Partei bei den Kommunalwahlen gezeigt. „Unsere Kandidaten haben gut gekämpft.“

20.31 Uhr: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig ist enttäuscht vom Abschneiden seiner SPD bei den Kommunalwahlen: „Wenn das ein Landtagswahlergebnis wäre, wären wir natürlich nicht zufrieden.“

20.30 Uhr: Die noch nicht offiziell mitgeteilte Wahlbeteiligung dürfte auf einen historischen Tiefstand gefallen sein — noch deutlich unter den 49,4 Prozent bei den Kommunalwahlen von 2008. Die Schätzung der Landeswahlleiterin stützt sich auf die Ergebnisse von 76 von 86 Wahlbezirken.

20.26 Uhr: Philip Storjohann (CDU) nimmt seine knappe Niederlage gegen die SPD-Konkurrenz gelassen. 18 Stimmen weniger? "Diese Differenz muss doch zu schaffen sein - das nächste Mal."

20.22 Uhr: Sven Seele, Piraten: "Drei Prozent? Das ist Bundestrend. Aber ich hatte mir mehr erwartet." Seele selbst hat ein Mandat gewonnen. Noch ist unklar, ob ein zweiter Mann einzieht.

Erste Kommunen komplett ausgezählt

20.21 Uhr: Die CDU ist in Flensburg als stärkste politische Kraft aus der Kommunalwahl hervorgegangen. In der drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins entschieden sich laut vorläufigem Endergebnis am Sonntag 22,1 Prozent für die Christdemokraten. Auf Platz zwei folgte die SPD mit 20,7 Prozent, vor dem SSW mit 19 Prozent. Für die neue Gruppierung Flensburg WÄHLEN! entschieden sich 2,9 Prozent der Wähler. Deutliche Verluste musste die Wählergemeinschaft Wir in Flensburg (WiF) mit nur noch 15 Prozent verzeichnen. Bei den Wahlen 2008 hatte sie noch aus dem Stand mit 22,3 Prozent die meisten Stimmen in Flensburg geholt. Zweiter wurde damals der SSW mit 22 Prozent vor der CDU mit 20,5 Prozent. Die Wahlbeteiligung am Sonntag lag bei 35,9 Prozent (2008: 40 Prozent).

20.20 Uhr: In Lübeck haben CDU, SPD und Grüne bei der Kommunalwahl deutlich mehr Stimmen erhalten als 2008. FDP, Linke und die Wählervereinigung „Bürger für Lübeck“ (BfL) dagegen mussten herbe Verluste hinnehmen. Nach dem vorläufigen Ergebnis entfielen auf die SPD 33,8 Prozent der Stimmen und 16 Sitze in der neuen Bürgerschaft, für die CDU stimmten 32 Prozent der Wähler. Auf sie entfallen ebenfalls 16 Sitze. Drittstärkste Partei wurden die Grünen mit 16,5 Prozent (8 Sitze). Auf die BfL entfallen 4,1 Prozent, auf die Linke 3,9 Prozent, auf die FDP 3,2 Prozent und auf die Piraten 2,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,1 Prozent. Bei der Kommunalwahl 2008 war die SPD auf 29,7 Prozent, die CDU auf 25,5 Prozent und die Grünen auf 11,8 Prozent gekommen.

20.18 Uhr: Blick nach Gettorf: Drei von fünf Wahlbezirken sind ausgezählt. Die SPD konnte deutlich zulegen, Jürgen Baasch bleibt wohl Bürgermeister. Sein Kontrahent, Hans-Ulrich Frank (CDU), hat keine Chance. Bislang konnte er keinen Wahlbezirk gewinnen.

20.16 Uhr: Kiels OB Susanne Gaschke (SPD) freut sich für Ihre Partei über das Ergebnis:

20.15 Uhr: Nach einer Schätzung der Landeswahlleiterin Manuela Söller-Winkler erhielt die SPD mit Ministerpräsident Torsten Albig am Sonntag 29,9 Prozent der Stimmen (2008 26,6/ plus 3,3 Prozentpunkte). Die CDU mit dem Landesvorsitzenden Reimer Böge kam auf 37,5 Prozent (2008: 38,6/ minus 1,1) und blieb damit stärkste Partei. Es folgten Grüne mit 13,9 Prozent (2008: 10,3/ plus 3,6), FDP mit 5,0 (2008: 9,0/ minus 4,0) und SSW mit 2,9 (2008: 3,0/ minus 01). Die erstmals bei einer Kommunalwahl antretenden Piraten erreichten 1,5 Prozent. Die Schätzung des Landesendergebnisses stützt sich auf die Ergebnisse von 76 aus 86 Wahlbezirken zur Gemeindewahl in den kreisfreien Städten und Kreiswahl in den Kreisen. Vor fünf Jahren hatte die CDU als stärkste Partei nach herben Verlusten 38,6 Prozent geholt, während die SPD auf 26,6 kam. Die Wahlbeteiligung betrug 2008 49,4 Prozent.

20.14 Uhr: Vor fünf Jahren hatte die CDU als stärkste Partei nach herben Verlusten 38,6 Prozent geholt, während die SPD auf 26,6 kam. Die Wahlbeteiligung betrug 2008 49,4 Prozent.

20.13 Uhr: SPD und Grüne haben bei den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein hinzugewonnen, während CDU und FDP Verluste erlitten. Dennoch bleibt die CDU stärkste Partei. 

20.11 Uhr: Nach der ersten Halbzeit hatten nur die Plöner SPD-Vertreter wie Bürgervorsteher Hans-Jürgen Kreuzburg und der Vorsitzende der Rathsfraktion Thorsten Pfau gut lachen.

20.03 Uhr: Florian Jansen, Linke: "Wir sind herb enttäuscht. Aber nach dem Höhenflug bei der vergangenen Wahl war es diesmal zumindest unser Ziel, Fraktionsstärke zu erreichen. Das ist gelungen." Jansen zieht nicht wieder in die Ratsversammlung ein.

19.59 Uhr: In Suchsdorf ist eines von drei Wahllokaken ausgezählt, die CDU liegt dort bei 40,2 Prozent und hätte somit ganze 17,8 Prozent dazugewonnen. Das sorgt für Jubel unter den CDUlern im Rathaus.

19.51 Uhr: Silke Jürgensen (FDP) ist schwer enttäuscht. "Wir stellen zwar eine Fraktion. Aber knapp vier Prozent kommen nicht annähernd an mein Wunschergebnis heran." Sie selbst sitzt vermutlich künftig nicht mehr im Rat.

19.50 Uhr: Gaarden und Mettenhof hatten die geringste Wahlbeteiligung in Kiel.

19.49 Uhr: Grünen- Fraktionschefin Katja Günther ist hocherfreut: Ihre Partei konnte den hohen Anteil an Stimmen noch weiter ausbauen.

19.48 Uhr: CDU-Ratsfrau Erika Diehr holt Schilksee-Pries. "Ich freue mich riesig! Dieses Mal war Pries erstmals in meinem Wahlkreis. Dort habe ich in allen Haushalten für meine Arbeit geworben."

19.46 Uhr: Voraussichtlich wird es die WAKB nicht ins Rathaus schaffen.

19.42 Uhr: Aktuelle Zahlen: 94 von 103 Wahlbezirken sind ausgezählt. Die SPD holt 35,6 Prozent, CDU 29,5 Prozent, Grünen 17, 6 Prozent, FDP 3,9 Prozent, SSW und Linken 3,5 Prozent, Piraten 3 Prozent, WIR 2,3 Prozent und WAKB 1,1 Prozent. Wahlbeteiligung 36,5 Prozent.

19.35 Uhr: Die Piraten wollen sich erst äußern, wenn die Sitzverteilung raus ist.

19.32 Uhr: Bilanz von WIR, die bis jetzt einen Platz sicher haben. Sie hoffen jetzt auf einen Ausgleichssitz für die Überhangsmandate, damit sie die Fraktionsstärke erreichen können. "Wir sind noch zu unbekannt bei den Wählern", bedauert Vorstandsmitglied Andreas Regner. "Und schade vor allem, dass die Nazis eingerückt sind."

19.30 Uhr: Der Einsatz von Christopher (5) hat sich gelohnt. Sein Vater André Wilkens (SPD) gewinnt den Wahlkreis 10 Mettenhof-Ost.

19.25 Uhr: Auch Ingrid Lietzow von der SPD holt den Wahlkreis Wik direkt.

19.24 Uhr: Begeisterung bei der SPD. Lisa Yilmaz gewinnt mit 18 Stimmen den Wahlkreis Brunswik- Adolfplatz vor Philip Storjohann von der CDU. Es ist so laut, dass man kaum sein eigenes Wort versteht

19.21 Uhr: Auf Hallig Gröde (Kreis Nordfriesland) wurde eine Wahlbeteiligung von knapp 100 Prozent erreicht. Im Kreis Plön liegt die Wahlbeteiligung bei rund 49 Prozent..

19.19 Uhr: Inzwischen sind 80 von 103 Wahlkreisen in Kiel ausgezählt. Weiter vorne: die SPD. Die Wahlbeteiligung liegt bei 35,1 Prozent.

19.18 Uhr: CDU-Fraktionschef Stefan Kruber: "Mit einem Ergebnis über 30 Prozent für die Union könnte ich gut leben. Mein eigener Wahlkreis Hassee-Vieburg wäre allerdings damit nicht gewonnen."

19.14 Uhr: 75 Wahlbezirke sind ausgezählt, die SPD liegt bei 36 Prozent, die CDU bei 29,7 Prozent und die Grünen bei 16,9 Prozent.

19.12 Uhr: OB Susanne Gaschke freut sich über das gute SPD Ergebnis. "Wir haben in letzter Zeit gute Resonanz von den Bürgern bekommen. Themen wie bezahlbarer Wohnraum stoßen in allen Gesellschaftsschichten auf großes Interesse."

Deftiges zur Wahl

19.06 Uhr: Zur Wahl darf es auch mal deftig sein: Im Flur werden belegte Brötchen mit Hähnchenbrustfilet, Rindfleischfrikadellen, gekochte Eier und Käse angeboten. Würstchen gibt es auch. Beliebteste Getränke: Köpi und Warsteiner.

19.03 Uhr: 56 von 103 Wahlbezirke sind ausgezählt. Die SPD kommt auf 36,2 Prozent, CDU auf 29,8 Prozent.

19.00 Uhr: Im Magistratssaal schauen die Besucher gebannt auf die Auszählungsergebnisse aus den Wahlkreisen.

18.56 Uhr: Hans-Werner Tovar (SPD, Ortsteil Dietrichsdorf): "Zum jetzigen Zeitpunkt ist erkennbar, dass die SPD imm 30er Bereich bleibt und damit stärkste Fraktion bleibt. Das ist eine Chance, die "Regierungstätigkeit" fortzuführen. Damit wäre ich zufrieden."

18.54 Uhr: 41 von 103 Wahlbezirken sind ausgezählt, die SPD liegt weiter mit 36,5 Prozent vorn.

18.51 Uhr: Die niedrige Beteiligung an den Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein hat nach Einschätzung des SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner auch mit mangelnder Wertschätzung für politische Parteien zu tun. Darüber sollten sich alle Gedanken machen und nicht nur die Politiker, sagte Stegner am Sonntag in Kiel.

18.50 Uhr: CDU-Landeschef Reimer Böge sagte, „wir haben offenkundig das Problem, dass sich die Menschen immer weniger für Politik interessieren“. Es gebe ein Defizit in politischer Bildung. Der FDP-Landesvorsitzende Heiner Garg bezeichnete die Wahlbeteiligung als „erschreckend gering“.

18.48 Uhr: Kiels CDU-Chef Thomas Stritzl ist enttäuscht: "Sollte die Wahlbeteiligung unter 40 Prozent bleiben, wäre das ein Armutszeugnis. Unser Einsatz war sehr hoch. Die Stadt sollte sich überlegen, eine solche Wahl demoskopisch zu begleiten, um die Beweggründe der Bürger zu ergründen. Auf diese Weise könnte man Demokratie stärken. Die vielen Splitterparteien sehe ich äußerst skeptisch. Auf diese Weise wird es schwer, Mehrheiten zu bilden.

18.39 Uhr: 13 von 103 Wahlbezirken in Kiel sind ausgezählt. Die stärksten drei Parteien sind SPD (2020 Stimmen/38,1 Prozent), CDU (1662/21,3), Grüne (698/13,2).

18.37 Uhr: Ministerpräsident Torsten Albig ist jetzt auch im Kieler Rathaus um seine Genossen zu unterstützen.

18.32 Uhr: Bei der SPD wird sich langsam für die ersten Hochrechnungen aufgewärmt. Es herrscht Massenauflauf - und KN-Fotograf Uwe Paesler ist auf seiner Leiter mittendrin. Die Stimmung der Genossen ist gut.

18.17 Uhr: Ratsherr Wolfgang Homeyer (CDU) zur geringen Wahlbeteiligung.

18.12 Uhr: Das offizielle Landesergebnis wird am späten Abend erwartet, eine realistische Schätzung aber noch vor 20.00 Uhr.

18.11 Uhr: Langsam füllt sich das Rathaus zur bevorstehenden Wahlparty.

18.09 Uhr: Die Beteiligung lag um 17.30 Uhr bei 41,7 Prozent. Vor fünf Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 45,1 Prozent.

18.02 Uhr: In der Lobby des Rathauses herrscht gespannte Erwartung. Erste Fotos von der Party finden Sie in der Bildergalerie.

18.01 Uhr: Nach Informationen des Innenministeriums hat die Wahlbeteiligung einen historischen Tiefststand erreicht. Genaue Zahlen werden in Kürze bekanntgegeben.

Wahllokale haben geschlossen

18.00 Uhr: In den Kommunen in Schleswig-Holstein werden die Wahllokale geschlossen.

17.56 Uhr: Unser Reporter Christian Hiersemenzel hat auf der Wahlparty im Kieler Rathaus Silke Jürgensen (FDP) getroffen, die auf ein gutes Ergebnis hofft:

17.30 Uhr: Im Kieler Rathaus steigt die Spannung. Wer wird Stimmen hinzugewinnen, wer Federn lassen? So oder so: Für die Wahlpartys sind die Getränke kaltgestellt. Die Kieler SPD feiert im „Konak“, einem türkischen Lokal an der Bergstraße. Die CDU lässt es sich in den Fraktionsräumen im Rathaus gut gehen. Die Grünen haben das „Seaside 61“ neben dem Landeshaus für sich reserviert. Die FDP nimmt den Ausgang der Wahlen sportlich und trifft sich am Abend im „Holsteiner“ – direkt am Fußballstadion. Ins "Greenfields" gehen die Piraten. Und die Anhänger der Partei „Die Linke“ hat sich im „Medusahof“ in Gaarden verabredet.

15.07 Uhr: Bis 14 Uhr sind in Schleswig-Holstein 27,3 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen. Bei der vorangegangenen Kommunalwahl 2008 waren es noch 29,6 Prozent gewesen. In Kiel machten 19,3 Prozent der zur Wahl aufgerufenen Bürger ihr Kreuzchen auf dem Stimmzettel.

14.00 Uhr: Die Landeswahlleitung will in etwa einer halben Stunde die neuesten Zahlen zur Wahlbeteiligung bekanntgeben.

Geringes Interesse an der Wahl

13.00 Uhr: Schleppender Start in Kiel. Bis 11 Uhr gaben 7,5 Prozent der Wahlberechtigten ihr Kreuzchen ab.

12.02 Uhr: Wer wählt, bestimmt mit - bislang liegt die Wahlbeteiligung allerdings hinter den Erwartungen. Bis 11 Uhr sind erst 12,9 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne gegangen. Das sind 1,5 Prozentpunkte weniger, als vor fünf Jahren. Da lag die Wahlbeteiligung gegen 11 Uhr bei 14,4 Prozent. Insgesamt lag die Wahlbeteiligung vor fünf Jahren bei 49,4 Prozent nach 54,5 Prozent bei der Kommunalwahl im Jahr 2003. Bis 18 Uhr haben die Wahllokale geöffnet.

10.17 Uhr: 2008 war die CDU mit 38,6 Prozent stärkste Kraft, die SPD rutschte auf den historischen Tiefpunkt von 26,6 Prozent. Ein Jahr nach dem Regierungswechsel und vier Monate vor der Bundestagswahl ist der Urnengang ein wichtiger Stimmungstest für die Dreierkoalition aus SPD, Grünen und SSW.

9.01 Uhr: Eine verlässliche Schätzung des Landesergebnisses wird gegen 19.30 Uhr erwartet.

Wahllokale haben geöffnet

8.00 Uhr: Die Kommunalwahl ist gestartet. Die Wahllokale haben soeben geöffnet.

7.00 Uhr: 2,35 Millionen Wahlberechtigte sind am Sonntag zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein aufgerufen. Das sind so viele wie nie zuvor. Vier Monate vor der Bundestagswahl ist sie für die seit einem Jahr regierende Koalition aus SPD, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband (SSW) von Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) erster Prüfstein. Die SPD war bei der Kommunalwahl 2008 auf den historischen Tiefstwert von 26,6 Prozent angestürzt.

Nach den Führungsquerelen der Vergangenheit will vor allem auch die CDU wieder Tritt fassen. Der neue Landesvorsitzende Reimer Böge hat als Ziel ausgegeben, erneut stärkste Kraft zu werden. 2008 hatte die Union 38,6 Prozent erreicht.

Bei der Wahl geht es um insgesamt 13 050 Mandate in 1079 kreisangehörigen Gemeinden, den vier kreisfreien Städten Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster sowie den elf Kreisen. Lediglich in 27 Kleinstgemeinden mit bis zu 70 Einwohnern wird nicht gewählt. In diesen Orten ersetzt eine Gemeindeversammlung, an der jeder Bürger teilnehmen darf, die Gemeindevertretung.

CDU, SPD, Grüne und FDP treten landesweit in allen Kreisen und kreisfreien Städten in sämtlichen Wahlkreisen sowie mit Listen an. Die seit einem Jahr im Landtag vertretenen Piraten kandidieren in der überwiegenden Zahl der Kreise und kreisfreien Städte jeweils in einer Reihe von Wahlkreisen. Der SSW kann im Norden und im Kreis Pinneberg gewählt werden. Die Linke tritt landesweit in nahezu allen Wahlkreisen an.

Zunehmend Konkurrenz machen den etablierten Parteien die Wählergruppen. Sie errangen bei der Kommunalwahl 2008 erstmals die Mehrheit der Mandate auf Gemeindeebene. In 327 Gemeinden tritt am Sonntag gar nur eine Wählergemeinschaft an. Damit ist dort die Zusammensetzung der künftigen Gemeindevertretung faktisch schon entschieden, weil gar keine Bewerber anderer Parteien zur Wahl stehen.

Zur Wahlparty am Sonntagabend ist im Kieler Rathaus auch das Team von KN-online vor Ort. Ab 17.30 Uhr berichten wir live, führen kleine Interviews mit den Kandidaten und blicken hinter die Kulissen: Wer feiert mit wem? Wer freut sich? Wer muss Wunden lecken? Darüber hinaus erfahren Sie hier auch alle Ergebnisse aus der gesamten Region – von Neumünster über Plön bis Rendsburg-Eckernförde.

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