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Politik Bilder, Plakate, Aktionen – so demonstriert Chemnitz gegen Rassismus
Nachrichten Politik Bilder, Plakate, Aktionen – so demonstriert Chemnitz gegen Rassismus
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21:10 01.09.2018
Ein Teilnehmer der Kundgebung des Bündnisses Chemnitz Nazifrei unter dem Motto „Herz statt Hetze“ Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Chemnitz

Chemnitz ist weder grau noch braun“ – das wollten am Samstag Tausende friedliche Demonstranten in der sächsischen Stadt beweisen. Unter dem Motto „Herz statt Hetze“ hatte das Bündnis „Chemnitz Nazifrei“ zu Kundgebungen aufgerufen. Die Band Madsen spielte ein Gratis-Konzert.

Unter den Demonstranten waren auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der Linken-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch, Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig (SPD), Ex-Grünen-Chef Cem Özdemir und seine Nachfolgerin Annalena Baerbock sowie die ehemalige Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD).

Unter dem Hashtag #HerzstattHetze teilten viele Teilnehmer Bilder auf Twitter.

„Kein Platz für Nazis“, „Gebt Sachsen nicht auf“ oder der Spruch der Streetart-Künstlerin Barabara „Hass ist krass. Liebe ist krasser“ war auf den vielen Plakaten zu lesen.

Weitere Eindrücke von den Gegenprotesten:

Während rechtspopulistische Gruppierungen am Samstag wieder durch Chemnitz ziehen, haben sich viele Tausende Gegendemonstranten versammelt. Mit Plakaten und Protesten demonstrieren sie gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus.

Von RND/mkr/dpa

Mehr als 25.000 Menschen haben bisher auf Facebook zugesagt: Weil die Veranstalter mit einer hohen Besucherandrang rechnen, ist das Konzert gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Chemnitz verlegt worden.

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