Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Politik Albrecht befürwortet Hilfsprogramm
Nachrichten Politik Albrecht befürwortet Hilfsprogramm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:56 23.08.2018
Jan Philipp Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen), designierter Landwirtschaftsminister von Schleswig-Holstein, sitzt vor dem schleswig-holsteinischen Landtag. Der 35-Jährige tritt am 1. September sein neues Amt an. Quelle: Frank Molter/dpa
Kiel

Er tritt Ende kommender Woche die Nachfolge von Robert Habeck (Grüne) an. Der Grünen-Bundeschef hatte das Programm begrüßt, aber dessen Umsetzung kritisiert.

"Klar ist doch, dass wir die Landwirte damit nicht alleine lassen können", sagte Albrecht. Die Mittel müssten dort eingesetzt werden, wo sie am nötigsten seien. Er wies zugleich auf die Notwendigkeit hin, dass sich Landwirtschaft an eine veränderte Umgebung anpasse. Der Klimawandel als Ursache müsse ernst genommen werden. Dabei gehe es um die Frage: "Wie können wir dafür sorgen, dass die Landwirtschaft auch in Zukunft ordentlich von dem, was sie macht, leben kann."

Minister für draußen und Digitales

Während sich Habeck als "Draußenminister" gesehen hat, sieht sich der langjährige Europaabgeordnete Albrecht künftig als "Minister für draußen und Digitales". Er hält seine europäischen Kontakte in dem künftigen Ministerjob für eine große Hilfe. Denn die Themen seines Ministeriums seien «alles EU-Themen», sagte der 35-Jährige.

"Wir müssen sehr viel daran arbeiten, auch auf europäischer Ebene gehört zu werden." Auch bei der Landwirtschaft müsse das Prinzip Fördern und Fordern gelten. Angesichts von Ernteschäden «nationalen Ausmaßes» will der Bund 150 bis 170 Millionen Euro geben. Die Länder sollen ergänzend die Hälfte des Gesamtbetrags tragen.

Von dpa

Mehrere EU-Chefposten müssen im nächsten Jahr neu besetzt werden – und Berlin bringt sich bereits in Stellung. Bundesbank-Präsident Weidmann soll Interesse an der Spitze der Europäischen Zentralbank haben. Doch die Kanzlerin hat offenbar andere Pläne.

23.08.2018

Seit Tagen harren 177 Migranten an Bord des Schiffes„Diciotti“ im Hafen von Catania aus. Nun hat die italienische Regierung den rund 30 Minderjährigen erlaubt, an Land zu gehen. Italiens Innenminister Matteo Salvini bleibt jedoch bei den anderen Flüchtlingen an Bord des Schiffes hart.

23.08.2018

Eine parteiinterne Revolte setzt den australischen Premierminister Malcolm Turnbull zunehmend unter Druck. Bei einer Sondersitzung am kommenden Freitag soll über die Zukunft Turnbulls entschieden werden. Beobachter sagen das politische Aus des Premiers voraus.

23.08.2018