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Politik Frau Heinold, wie viel kostet Jamaika?
Nachrichten Politik Frau Heinold, wie viel kostet Jamaika?
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05:00 15.07.2017
Von Ulf Billmayer-Christen
Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) im Interview in ihrem Amtszimmer. Quelle: eis - Thomas Eisenkraetzer
Kiel

Frau Heinold, der Ministerpräsident und andere Regierungsmitglieder loben Sie als Stütze der neuen Regierung. Sind Sie die Mutter des Jamaika-Bündnisses?

Heinold: Die Mutterrolle finde ich übertrieben und als Bild auch nicht stimmig. Aber sicherlich habe ich als Verhandlungsführerin eine starke Rolle beim Zustandekommen von Jamaika gespielt. Und ich will in den nächsten fünf Jahren gern dazu beitragen, dass die Regierung erfolgreich arbeitet.

Die alte rot-grün-blaue Küstenkoalition war auch so stabil, weil sie auf der Achse Monika Heinold und Ralf Stegner ruhte. Hat ihr gutes Verhältnis zum SPD-Chef unter dem Regierungswechsel gelitten?

Es hat nach der Landtagswahl geknirscht. Wir haben deshalb neulich zusammen einen Wein getrunken und uns ausgesprochen. Ich wünsche mir, dass wir trotz der jetzt unterschiedlichen politischen Rollen ein gutes menschliches Miteinander pflegen. 

Auch im Haushalt 2017 hat der Regierungswechsel kaum Spuren hinterlassen. Sie planen nach wie vor mit einem Überschuss von 37 Millionen Euro. Wie ist die Steuerlage?

Sie ist gut. Wir lagen Stand Ende Juni rund 117 Millionen besser als im Vorjahr. Erwartet hatten wir ein Minus von 140 Millionen Euro. Unter dem Strich liegen wir also 257 Millionen Euro besser als in unseren Planungen. Das ist eine sehr schöne Ausgangslage. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich bei den Steuereinnahmen gerade im zweiten Halbjahr sehr schnell sehr viel verändern kann.

Das komplette Interview lesen Sie in der Sonnabendausgabe von Kieler Nachrichten und Segeberger Zeitung sowie im E-Paper.

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