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Politik Geheimnisvoller Kamera-Wal: „Wenn man ihn ruft, dann kommt er“
Nachrichten Politik Geheimnisvoller Kamera-Wal: „Wenn man ihn ruft, dann kommt er“
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16:48 30.04.2019
Dem Wal ist egal, was sich jetzt für Spekulationen um ihn ranken. Zumindest ist der Beluga sein Geschirr los. Quelle: Joergen Ree Wiig/Norwegian Directorate of Fisheries Sea Surveillance Unit/AP/dpa
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Oslo

Nach dem Fund eines in ein Geschirr gezurrten Belugawals wird der Meeressäuger im arktischen Norden Norwegens zur lokalen Attraktion. „Er ist so zahm, wenn man ihn ruft, dann kommt er“, sagte Anwohnerin Linn Sæther aus dem Dorf Tufjord dem norwegischen Rundfunk NRK am Dienstag.

Dem Bericht zufolge fühlt sich der Wal, der möglicherweise aus einer Militäreinrichtung in Russland stammen könnte, so wohl um Menschen herum, dass er ans Deck im Hafen geschwommen kommt. Bewohner können den Wal außerdem an der Nase streicheln.

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Meeressäuger werden etwa zur Minensuche eingesetzt

Norwegische Fischer hatten den Belugawal am Freitag im Polarmeer gefunden und ihn aus einer Art Geschirr, einem Gurt mit Kamerahalterung, befreit. Danach kam es zu Spekulationen darüber, ob der Wal möglicherweise zu einem russischen Militärforschungsprogramm gehören könnte.

Andere Streitkräfte setzen Meeressäuger etwa zur Minensuche ein. Die amerikanische US Navy hat ein eigenes Programm dafür in einer Militärbasis im kalifornischen San Diego. Hier werden hauptsächlich Delfine und Seelöwen trainiert. Aber auch Belugas wurden bereits von der US-Marine eingesetzt.

Von RND/AP

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