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Politik Grüne werfen Landesregierung bei Atomaufsicht Versäumnisse vor
Nachrichten Politik Grüne werfen Landesregierung bei Atomaufsicht Versäumnisse vor
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17:33 13.03.2012
Versäumnisse seien inakzeptabel, so Marlene Löhr. Foto: Markus Scholz/Archiv
Kiel

Sie verwies auf die Diskussion um verrostete Atommüllfässer im stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). "Die Atomaufsicht muss dringend nachbessern." Schwarz-Gelb habe sich "um diese Jahrhunderte strahlenden Leichen in den AKW-Kellern nicht geschert".

Der für die Atomaufsicht zuständige Justizminister Emil Schmalfuß (parteilos) müsse die Frage beantworten, ob von der Atomaufsicht nie nach dem Zustand der gelagerten Fässer gefragt worden sei. Löhr will zudem wissen, ob dem Energiekonzern Vattenfall als Betreiber nicht aufgegeben worden sei, den Zustand der Atommüllfässer regelmäßig zu überprüfen. Die Kommunikationspannen zeigten, "wie unzuverlässig der Betreiber ist".

Die Strahlung von bis zu 500 Millisievert je Stunde, die in unterirdischen Kavernen mit Atommüllfässern gemessen wurde, wäre nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace gesundheitsgefährdend. Die Atomaufsicht hatte betont, dass die Kavernen keine Arbeitsräume, sondern ausschließlich Lagerstätten seien, die in der Regel niemand betrete. Deshalb bedürfe es auch keiner Strahlen-Grenzwerte in solchen Kavernen. In Kernkraftwerken dürfen Arbeitnehmer maximal eine Strahlung von 20 Millisievert im Jahr ausgesetzt sein.

dpa

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