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Politik Grünen-Chefin Baerbock: Klimaschutz auf die außenpolitische Agenda
Nachrichten Politik Grünen-Chefin Baerbock: Klimaschutz auf die außenpolitische Agenda
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12:07 14.02.2019
„Die Klimakrise ist das größte Sicherheitsrisiko“: Grünen-Chefin Annalena Baerbock. Quelle: imago/Jens Jeske
Berlin

Die Grünen begrüßen es, dass auf der Münchener Sicherheitskonferenz erstmals die Folgen des Klimawandels eine herausgehobene Rolle einnehmen.

„Die Klimakrise ist das größte Sicherheitsrisiko dieser Welt“, sagte Parteichefin Annalena Baerbock dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) und verwies auf Zentralafrika.

„Der Tschad-See in Afrika war mal so groß wie Brandenburg. Nach Jahrzehnten der Dürre ist er auf die Größe des Saarlandes geschrumpft“, sagte die Bundestagsabgeordnete.

„Wo mal Fischer von Wasser lebten, ziehen heute die Islamisten von Boko Haram durch die Dörfer. Sie rekrutieren Männer, entführen Frauen und vergewaltigen Mädchen“, so Baerbock.

Debatte zum Umgang mit konkreten Auswirkungen

Sie rief die Bundesregierung dazu auf, den Folgen des Klimawandels größere Beachtung beizumessen. „Deutschland muss die Vorsorge vor Klimarisiken weit oben auf die außenpolitische Agenda setzen, und zwar mit seinem Sitz im UN-Sicherheitsrat. Das heißt dann aber auch, konkret im eigenen Land Klimaschutz und Kohleausstieg umsetzen“, forderte Baerbock.

Lesen Sie auch: Merkels mahnende Worte vor der Münchner Sicherheitskonferenz

Erstmals findet am Wochenende im Hauptprogramm der Münchener Sicherheitskonferenz eine Debatte zum Umgang mit den konkreten Auswirkungen von steigenden Meerespegeln und Dürre statt.

Von Marina Kormbaki / RND

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