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Politik Hamburg setzt außenpolitisches Zeichen
Nachrichten Politik Hamburg setzt außenpolitisches Zeichen
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12:43 30.01.2017
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau. Quelle: Todd Korol/Archiv
Hamburg

Er werde am 17. Februar zusammen mit Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) bei dem seit 1356 ausgetragenen und damit ältesten noch veranstalteten Gastmahl der Welt auftreten, hieß es am Montag. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Beim G20-Gipfel am 7. und 8. Juli treffen sich auf Einladung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Hamburg die Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt. Der Gruppe der G20 gehören 19 Staaten sowie die EU an. Bereits vor Trumps Amtsantritt war damit gerechnet worden, dass zu dem umstrittenen Treffen bis zu 100 000 Gegendemonstranten kommen.

Diese Zahl dürfte seit Trumps ersten Entscheidungen wie dem Einreisestopp für viele Muslime nun noch steigen. Kanadas Premier Trudeau verfolgt dagegen eine gänzlich andere Politik. So reagierte er auf Trumps Einreiseverbot, indem er Flüchtlinge demonstrativ willkommen hieß. "An all jene, die vor Verfolgung, Terror und Krieg fliehen - Kanada wird euch willkommen heißen, ungeachtet eures Glaubens", schrieb Trudeau auf Twitter.

Im vergangenen Jahr waren Großbritanniens damaliger Premier David Cameron und Bundeskanzlerin Merkel Ehrengäste des Matthiae-Mahls im Hamburger Rathaus. Damals wollte die Hansestadt ein klares Zeichen für einen Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union setzen. Letztlich entschieden sich die Briten aber für einen Brexit.

dpa

Die Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Kanzlerkandidaten hat den Hamburger Sozialdemokraten einen Mitgliederschub beschert. Seit Bekanntgabe der Personalie vor knapp einer Woche seien 86 neue Mitgliedsanträge eingegangen, sagte ein SPD-Sprecher am Montagmorgen der Deutschen Presse-Agentur.

Deutsche Presse-Agentur dpa 30.01.2017
Politik Demonstrationen in den USA - Trump verteidigt Einreiseverbote

US-Präsident Donald Trump verteidigt seinen Einreise-Erlass zulasten von Muslimen und Flüchtlingen. Trump erklärt am Sonntag (Ortszeit), die USA seien ein Land des Mitgefühls. Doch er müsse „unsere eigenen Bürger und Grenzen schützen“. In den USA demonstrieren hunderttausende gegen das Einsreise-Dekret.

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