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Politik Hamburg wird Facebook-Fahndung auf Innenministerkonferenz empfehlen
Nachrichten Politik Hamburg wird Facebook-Fahndung auf Innenministerkonferenz empfehlen
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13:36 02.12.2013
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Neumann will Möglichkeiten der Facebook-Fahndung ausloten. Quelle: M. Hitij/Archiv
Hamburg

In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag) sagte Neumann, eine Fahndung der Polizei müsse möglichst viele Menschen erreichen. "Da kommen wir um soziale Netzwerke wie Facebook nicht länger herum", erklärte der Senator.

Neumann stützt sich in seiner Einschätzung auf die Ergebnisse einer Bund-Länder-Projektgruppe, die er als Berichterstatter bei der diesen Mittwoch beginnenden Tagung seinen Ressortkollegen vorstellen wird. Er werde sich klar für diese Art der öffentlichen Fahndung aussprechen. Gerade junge Menschen seien über das Internet zu erreichen. Die Nutzung der Netzwerke werde "die Erfolgsaussichten der Fahndung der Polizei deutlich verbessern", zeigte sich Neumann überzeugt.

Bislang kommt Facebook nur vereinzelt in Deutschland als Fahndungshilfe zum Einsatz. Neben Niedersachsen fahnden auch Hessen und Mecklenburg-Vorpommern in dem sozialen Netzwerk, ebenso die Beamten des Bundeskriminalamtes.

Auch die Justizminister hatten sich Mitte November dafür ausgesprochen, dass die Polizei in Zukunft in sozialen Netzwerken wie Facebook auf Verbrecherjagd gehen kann. Dabei seien aber datenschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Personenbezogene Daten etwa dürften nur auf Servern der Strafverfolgungsbehörden gespeichert werden. "Wir müssen mit den persönlichen Daten sensibel umgehen", sagte Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedek (SPD) damals. Die Justizminister beschlossen, sich genauer mit den Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern abzustimmen.

dpa

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