Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Politik Kernkraftwerk nimmt Betrieb wieder auf
Nachrichten Politik Kernkraftwerk nimmt Betrieb wieder auf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:32 01.05.2018
Das Kernkraftwerk Brokdorf wurde am 1. April 2018 für eine Jahresrevision vom Netz genommen. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Brokdorf

Die Atomaufsicht hat am 1. Mai 2018 die Zustimmung zum Wiederanfahren des Kernkraftwerks Brokdorf erteilt. Die Betreibergesellschaft kann damit nach Abschluss des Brennelementwechsels und der Jahresrevision den Betrieb des Kernkraftwerks wieder aufnehmen.

Während des Anlagenstillstands wurden laut Energiewendeministerium 40 neue Brennelemente in den Reaktordruckbehälter geladen. Zudem gab es umfangreiche Untersuchungen im Zusammenhang mit den 2017 an einigen Brennstäben festgestellten Oxidbefunden.

Die Inspektionen und Messungen sollen keine Hinweise auf ein Fortschreiten der Oxidation im oberen Brennstabbereich ergeben haben. Die Atomaufsicht geht deshalb davon aus, dass die 2017 ergriffenen Maßnahmen wie die Reduktion der Leistung auf 95 Prozent, die Absenkung der mittleren Kühlmitteltemperatur und die Halbierung der Lastwechselgeschwindigkeit wirksam waren. Die Beschränkungen bleiben deshalb bestehen.

Hintergrund: Kernkraftwerke in Schleswig-Holstein

Das Kernkraftwerk Brokdorf ist eines von drei Kernkraftwerken in Schleswig-Holstein. Während die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel in Folge einer Atomgesetzänderung im Jahre 2011 keine Berechtigung zum Leistungsbetrieb mehr haben, darf in Brokdorf laut Gesetz noch bis längstens Ende 2021 Strom produziert werden. Für alle drei Kernkraftwerke haben die Betreibergesellschaften Stilllegung und Abbau beantragt.

Von KN-online

Zwei freie Journalisten sind am Sonntag nach einer wilden Verfolgungsjagd von zwei 24-jährigen Rechten verletzt worden. Zuvor sollen die Journalisten Aufnahmen vom Grundstück des NPD-Kaders Thorsten Heise gemacht haben.

01.05.2018

Das Team um Robert Mueller bohrt in der Russland-Affäre weiter nach. Die Ermittler haben dem Präsidenten einen umfangreichen Frage-Katalog zugeschickt. Dort geht es vor allem um Personal-Entscheidungen Trumps.

01.05.2018

Die EU-Kommission hat die Hängepartie um die US-Schutzzölle satt. Europäische Unternehmen müssen dauerhaft von den Strafen ausgenommen werden, heißt es aus Brüssel. Erst dann könne man über Handelserleichterungen für US-Unternehmen sprechen.

01.05.2018