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Politik Länder begrüßen Wankas "Digitalpakt"
Nachrichten Politik Länder begrüßen Wankas "Digitalpakt"
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13:58 12.10.2016
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) äußert sich. Quelle: Bernd von Jutrczenka/Archiv
Berlin

So forderte der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe (SPD) am Mittwoch "eine langfristige und nachhaltige Strategie" von Bund und Ländern. Rabe sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Es ist gut, dass endlich Bewegung in diese wichtige Sache kommt. Das darf aber keine Eintagsfliege sein, sonst stehen in zehn Jahren überall veraltete und ungenutzte Computer herum."

Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) sagte: "Es ist gut, dass der Bund seine gesamtstaatliche Verantwortung für die Bildung erkennt." Sie sehe "das Angebot nun als ersten Schritt, dem hoffentlich noch weitere folgen - zum Beispiel Bundesinvestitionen in den Ganztag, in die Schulsozialarbeit oder in multiprofessionelle Teams bei der Inklusion".

Alle Schulen in Deutschland sollen nach Plänen von Bildungsministerin Johanna Wanka mit einem Fünf-Milliarden-Programm für digitale Bildung fit gemacht werden. Die CDU-Politikerin stellte am Vormittag Pläne für einen "Digitalpakt" vor, um "Grundschulen, weiterführende allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen". Die für Schulpolitik zuständigen Länder sollten sich verpflichten, pädagogische Konzepte, die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie gemeinsame technische Standards umzusetzen.

dpa

Hamburgs Bürgerschaftsfraktionen wollen wegen gestiegener Arbeitsanforderungen mehr Geld. Laut einem gemeinsamen Antrag von SPD, Grünen, CDU und Linken, der am Donnerstag im Parlament verabschiedet werden soll, sollen die Fraktionen und die Bürgerschaftskanzlei vom kommenden Jahr an vorerst bis zum Ende der Legislaturperiode 2020 zusätzlich 2500 Euro im Monat erhalten.

Deutsche Presse-Agentur dpa 12.10.2016

130 Menschen starben im vergangenen November bei Terroranschlägen in Paris. Auch Salah Abdeslam soll daran beteiligt gewesen sein. Jetzt legen die Anwälte des mutmaßlichen Terroristen das Mandat nieder – weil der 27-Jährige schweigen will.

12.10.2016

Mit einem verkappten "Koalitionsangebot" an die Grünen hat der CDU-Verkehrspolitiker Hans-Jörn Arp im Kieler Landtag für Erstaunen und Heiterkeit gesorgt. "Herzlichen Dank, dass Sie feststellen, dass wir uns einig sind - das ist der gute Weg für die neue Koalition", sagte Arp am Mittwoch auf eine Bemerkung des Grünen-Abgeordneten Detlef Matthiessen in einer Debatte über die Verkehrspolitik.

Deutsche Presse-Agentur dpa 12.10.2016