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Politik "Demo ist gelebte politische Bildung"
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14:13 15.02.2019
Foto: Der Antrag zur "gelebten politischen Bildung" kam auch von der CDU, also auch von Bildungsministerin Karin Prien. Sie ruft die Schüler aber auf, nicht zu schwänzen. 
Der Antrag zur "gelebten politischen Bildung" kam auch von der CDU, also auch von Bildungsministerin Karin Prien. Sie ruft die Schüler aber auf, nicht zu schwänzen.  Quelle: Carsten Rehder/dpa
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In ihm wird allerdings auch deutlich auf die bestehende Schulpflicht verwiesen - und darauf, dass Schüler mit Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie für die Demos Unterricht schwänzen. Gegen den Antrag stimmten SSW- und AfD-Abgeordnete, die SPD enthielt sich.

Bildungsministerin Karin Prien (CDU) zollte den jungen Aktivisten "größten Respekt" für ihr Engagement. "Aber Schwänzen bleibt Schwänzen", betonte sie. "Ich appelliere an alle Jugendlichen: Schwänzt nicht die Schule", sagte auch die FDP-Abgeordnete Anita Klahn. "Regeln müssen sein und wenn es sein muss, werden Regeln auch gebrochen", erklärte hingegen Grünen-Fraktionsvorsitzende Eka von Kalben. Nur so könne die Welt verändert werden.

Viele kreative Protestplakate und noch mehr Schüler: Szenen aus dem Schülerstreik vor dem Landtag in Kiel.

Greta Thunberg ist ihr Vorbild

Unter dem Motto #FridaysForFuture demonstrieren seit Wochen in ganz Deutschland freitags Jugendliche für eine bessere Klimapolitik. Ihr Vorbild ist die 16-jährige schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg, die zu dieser besonderen Form des Streiks aufgerufen hat.

Von dpa