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Politik Umfrage: Keine Mehrheit für amtierende Regierung
Nachrichten Politik Umfrage: Keine Mehrheit für amtierende Regierung
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21:51 04.05.2017
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Torsten Albig, Daniel Günther oder ein ganz anderer Kandidat? Am 7. Mai haben die Bürger in Schleswig-Holstein die Wahl. Quelle: Carsten Rehder/dpa
Kiel

Wenn schon jetzt die Wahl zum Landtag wäre, dann käme die CDU auf 32 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche), die SPD auf 29% (minus 1), die Grünen auf 12% (unverändert), die FDP auf 11% (plus 2), der SSW auf 3% (unverändert), die Linke auf 4,5% (minus 0,5) und die AfD auf 6% (unverändert). Die anderen Parteien, darunter auch die Piraten, kämen zusammen auf 2,5% (minus 0,5).

Bei der letzten Landtagswahl 2012 war die CDU auf 30,8% gekommen, die SPD auf 30,4%, die Grünen auf 13,2%, die FDP auf 8,2%, die Piraten auf 8,2%, der SSW auf 4,6%, die Linke auf 2,3% und die anderen Parteien zusammen auf 2,3%.

Umfrage: Welche Partei würden Sie wählen?">

Viele sind noch unsicher, ob und wen sie wählen wollen

Insgesamt geben diese Projektionswerte, bei denen auch die statistischen Fehlerbereiche von Umfragen zu berücksichtigen sind, lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang am kommenden Sonntag dar. Bis dahin kann es für die verschiedenen Parteien durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge noch zu Veränderungen kommen. Zudem wissen 35% noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

Gewünschter Ministerpräsident

Bei der Frage, wen man lieber als Ministerpräsidenten hätte, verfügt der SPD-Kandidat und Amtsinhaber, Torsten Albig mit 43% (minus 3 im Vergleich zur Vorwoche) nur noch über einen Vorsprung von sieben Prozentpunkten vor seinem Herausforderer von der CDU, Daniel Günther, der auf 36% (plus 5) kommt (keiner von beiden: 5%; weiß nicht: 16%).

Hintergrund

Die Umfrage zu diesem Politbarometer Extra wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden vom 2. bis 4. Mai 2017 unter 1.814 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Schleswig-Holstein. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40% +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10% +/- zwei Prozentpunkte.

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