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20:13 14.10.2018
Foto: Ralf Stegner (SPD) äußerte sich zum Ausgang der Bayern-Wahl.
Ralf Stegner (SPD) äußerte sich zum Ausgang der Bayern-Wahl. Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)
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Kiel/München

Ralf Stegner (SPD) zur Bayern-Wahl

Mit dem schlechten Ergebnis der SPD bei der Landtagswahl in Bayern ist aus Sicht von Parteivize Ralf Stegner der Geduldsfaden mit der großen Koalition noch kürzer geworden. Die SPD müsse jetzt auch im Blick auf die Wahl in Hessen in zwei Wochen gründlich darüber nachdenken, was das Ergebnis von rund zehn Prozent für die Partei bedeute, sagte Stegner.

„Ein Weiter so dieser Regierungspolitik in Berlin ist nicht vorstellbar.“ Die SPD könne nicht dem Niedergang zuschauen. Ein so bitteres Ergebnis könne nie dazu beitragen, die Führung einer Partei zu stärken, sagte Stegner.

Daniel Günther (CDU) zur Landtagswahl in Bayern

Ihr schlechtes Ergebnis bei der Landtagswahl in Bayern muss nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) die CSU ganz allein verantworten. „Das ist ganz klar ein CSU-Ergebnis“, sagte Günther.

Angesichts der Tatsache, dass die CSU eine erfolgreiche Politik gemacht habe, sei ihr Abschneiden sehr, sehr schlecht. Dass die CSU 12 Prozentpunkte verloren habe, liege an der eigenen Performance.

Ann-Kathrin Tranziska (Grüne) zur Wahl in Bayern

Für die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Ann-Kathrin Tranziska, ist die erste Hochrechnung ein Grund zum Feiern. "Dieses Ergebnis ist ein Bekenntnis der bayerischen Wähler*innen für mehr Demokratie, Vielfalt und Europa und unsere Freund*innen in Bayern sind bereit, diesen Auftrag anzunehmen", teilt sie in einer Presseerklärung mit.

Bayern sei reif für Veränderungen, so Ann-Kathrin Tranziska weiter: "Die Menschen in Bayern haben heute deutlich gemacht, dass sie es satt haben, sich spalten zu lassen und von Populist*innen vor ihren Karren spannen zu lassen." Jetzt müsse der Auftrag der Wähler ernst genommen werden.

Wolfgang Kubicki (FDP) zur Landtagswahl in Bayern

„Wir haben gemeinsam mit unseren bayerischen Freunden gekämpft und hätten ihnen und uns ein besseres Ergebnis gewünscht“, sagte FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki. Die Liberalen standen nach den ersten Hochrechnungen um 5 Prozent.

„Die Sozialdemokratie siecht mittlerweile in die politische Bedeutungslosigkeit“, sagte Kubicki. „Parteichefin Andrea Nahles wird erklären müssen, wie und vor allem wann der sozialdemokratische Abstieg endet.“

Jörg Nobis (AfD) zum Ausgang der Bayern-Wahl

„Der heutige Tag dokumentiert den Niedergang der ehemaligen Volksparteien“, sagte AfD-Fraktionschef Jörg Nobis. Deren Erosion schreite unaufhaltsam voran. Die AfD holte nach den ersten Hochrechnungen rund 11 Prozent.

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Von KN/dpa