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Politik Londons Bürgermeister will keinen „Spielplatzstreit“ mit Trump – der kontert direkt
Nachrichten Politik Londons Bürgermeister will keinen „Spielplatzstreit“ mit Trump – der kontert direkt
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19:58 04.06.2019
Donald Trump, Präsident der USA. Quelle: Jacquelyn Martin/AP/dpa
London

US-Präsident Donald Trump holt erneut zum Schlag gegen Londons Bürgermeister Sadiq Khan aus. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May kritisierte er Khan scharf: „Er ist kein guter Bürgermeister, er ist eine negative Kraft“, sagte er laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hatte sich zuvor noch einmal zu seinem verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump geäußert.

USA als „Leuchtturm für den Rest der Welt“

Der Nachrichtenagentur AP sagte Khan, er wolle keinen „kindischen Spielplatzstreit“ mit dem US-Präsidenten. Sein Disput mit ihm habe damit zu tun, für Werte einzustehen, die traditionell mit den Vereinigten Staaten und ihren Gründungsvätern in Verbindung gebracht würden.

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Amerika stehe auf den Fundamenten von Religionsfreiheit und Gleichheit und sei lange „ein Leuchtturm für den Rest der Welt“ gewesen, erklärte Khan. Trump sei dagegen ein „Posterboy“ für viele rechtspopulistische Politiker wie jene in Ungarn, Italien und Frankreich.

Khan sei ein „eiskalter Loser“

Kurz vor der Ankunft in Großbritannien hatte Trump bei Twitter bereits einen ersten Angriff auf Khan gestartet. Khan sei ein „eiskalter Loser“, „der nach allen Schilderungen einen schrecklichen Job als Bürgermeister von London gemacht hat“, urteilte Trump.

Er reagierte damit auf die Aussage Khans, dass der US-Präsident nicht mit einem Staatsbesuch geehrt werden sollte. Khan hatte außerdem in einer Zeitungskolumne geschrieben, Trump sei „eines der ungeheuerlichsten Beispiele einer wachsenden globalen Bedrohung“ vom rechten Lager für die liberale Demokratie.

Von RND/dpa/lf

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