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Politik Lübecker will SPD-Chef werden
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11:37 28.08.2019
Bisher hat Marcus del Monte, der erst im Juni in die SPD eingetreten ist und in Timmendorfer Strand wohnt, die Voraussetzungen für eine Kandidatur nicht erfüllt. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Lübeck/Berlin

Bisher hat Marcus del Monte, der erst im Juni in die SPD eingetreten ist und in Timmendorfer Strand wohnt, die Voraussetzungen für eine Kandidatur nicht erfüllt.

Wer an der Mitgliederbefragung zur Nachfolge der zurückgetretenen Parteichefin Andrea Nahles teilnehmen will, braucht die Unterstützung von mindestens fünf Kreisverbänden/Unterbezirken oder von einem Landesverband. Bis zum 1. September 18 Uhr muss die Unterstützung vorliegen. Dies werde schwer werden, sagte del Monte der dpa.

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Erst vier Duos förmlich als Kandidaten zugelassen

"Wenn ihr einen Parteivorsitzenden wollt, der wirklich für etwas Neues steht und ihr dies auch nach außen zeigen möchtet, dann und nur dann bin ich euer Mann", schrieb der nach eigenen Angaben gelernte Gastronom. "Man sagt mir nach, ich sei ein Autodidakt, ein Macher, der Eine oder Andere sagt sogar ich habe Charisma und sei nett."

Für den SPD-Bundesvorsitz wollen bislang sieben Bewerber-Duos und drei Einzelkandidaten antreten. Bisher seien aber erst vier Duos mit der notwendigen Unterstützung vom Wahlvorstand förmlich als Kandidaten zugelassen, wie die SPD-Bundespressestelle in Berlin am Mittwoch auf Anfrage mitteilte.

Weitere Mitbewerber aus Schleswig-Holstein

Zu den Bewerbern gehören das Duo Gesine Schwan mit dem schleswig-holsteinischen SPD-Landtagsfraktionschef und Bundes-Vize Ralf Stegner sowie die schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Nina Scheer mit ihrem Fraktionskollegen Karl Lauterbach als Partner. Weitere Mitbewerberin aus Schleswig-Holstein ist Flensburgs Oberbürgermeisterin Simone Lange, die mit ihrem Kollegen Alexander Ahrens aus Bautzen in Sachsen antritt.

Die neue SPD-Spitze soll in einer Mitgliederbefragung faktisch bestimmt und auf einem Parteitag im Dezember gewählt werden.

Von RND/dpa